Marktplatz: Allein reisen macht keinen Spaß

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Nur wenige Kilometer gefahren: Elke Hupfeld möchte ihr Wohnmobil Chausson 627 mit Markise und vielen Extras in gute Hände geben.

Auf die Unabhängigkeit bei Reisen und die wunderschönen Wohnmobiltouren mit den herrlichen Stellplätzen möchte Elke Hupfeld künftig schweren Herzens verzichten.

Aufgrund des plötzlichen Todes ihres Mannes im Dezember letzten Jahres hat sie sich entschlossen, ihr erst im Juni letzten Jahres erworbenes Wohnmobil Chausson 627 zu verkaufen. „Ich bin ein Gesellschaftsmensch und allein mit dem Wohnmobil zu reisen, macht mir keinen Spaß“, sagte Hupfeld voller Wehmut.

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Dabei hatte die Begeisterung für das Reisen mit dem Wohnmobil erst im Mai letzten Jahres begonnen, als sie mit ihren Mann probeweise mal ein Wohnmobil gemietet hatten und mit diesem eine Woche durch Italien gezuckelt sind. Bei den Stellplätzen gerät sie immer wieder ins Schwärmen. Die erste Station war der Kalterer See in Südtirol, wo sie mitten in einem Weinanbaugebiet standen. Am Gardasee hatten sie einen traumhaften Blick entlang der Steilküste und über den ganzen See. Auch die Tour über schmale Straßen in ein abgelegenes Bergdörfchen in der Emilia Romagna, nach Lucca und Meran ist ihr noch in bester Erinnerung. „Man kann da ausharren, wo es einem gefällt und hat gleichzeitig alles dabei“, schwärmt die Reichensächserin von ihrer Italienreise.

Erste Wochenendausflüge

Da es für beide ein wunderbares Erlebnis war, beschlossen sie, sich selbst ein Wohnmobil zuzulegen und noch im gleichen Jahr an einigen Wochenenden auf Deutschlandtour zu gehen. So konnten sie zusammen noch einige Wochenendausflüge nach Bad Karlshafen Marburg, Lüneburg, an den Twistesee und nach Neustadt an der Weinstraße genießen. In Neustadt hatten sie einen Stellplatz bei einem Winzer gefunden.

Für die Folgejahre waren ein oder zwei größere Touren geplant, je nachdem wie das Geschäft es zulässt. In diesem Winter sollte es mit dem Wohnmobil zum Skifahren auf die Seiser Alm gehen und im Frühjahr Richtung Holland oder Dänemark. „Wir haben unsere neue Freiheit richtig genossen“, verrät Hupfeld.

Dabei schwärmt sie von dem großen 141 Liter-Kühlschrank mit Gefrierfach, wo man auch mal eine Flasche drin stehen haben kann, ohne dass einem beim Öffnen gleich alles entgegen kommt. Aber auch das geräumige, fest installierte, Doppelbett im hinteren Bereich und eine Sitzgruppe für fünf bis sechs Personen bieten einen hohen Komfort. Heizung und Kühlschrank ist wahlweise über Strom, Gas oder Diesel zu betreiben. Das neuwertige Wohnmobil mit erst 6800 Kilometern Laufleistung und den Maßen 6,99 x 2,35 x 2,92 Meter verfügt über eine separate Fahrradgarage mit entsprechenden Fahrradhalterungen, eine Markise, ein Multimedia Navigationssystem mit Radio, CD-Player, Bluetooth und bestem Klang sowie zwei Fernseher im Sitz- und Schlafbereich. Weiter hat das Fahrzeug eine Rückfahrkamera, Anhängekupplung, Einstiegshocker und Fliegengitter an den zu öffnenden Fenstern. Ein drittes Bett kann bei Bedarf heruntergeklappt werden. Beide Frontsitze sind zum Wohnbereich drehbar, sodass einem gemütlichen Fernseh- oder Spieleabend in geselliger Runde nichts mehr im Wege steht. Um Einblicke in das „Innenleben“ des Wohnmobils zu verhindern, ist eine Ringsum-Abdunkelung möglich. (Hartmut Neugebauer)

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