Ehrenamtliche gewürdigt

51 Jahre Bergwildpark Germeroder: Verschobenes Jubiläum nachgeholt.

Immer viel los: Seitdem der Bergwildpark wieder öffnen darf, kommen Tag für Tag mehr Besucher. Das hat auch damit zu tun, weil vor Ort eine Corona-Schnellteststelle eingerichtet wurde.
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Immer viel los: Bergwildpark Meißner besteht nun seit 52 Jahren.

Der Bergwildpark blickt auf eine erfolgreiche nun 51-jährige Geschichte zurück. Das coronabedingt verschobene Jubiläumsfest wurde nun nachgeholt.

Meißner – 24 Hektar Gelände, mehr als 30 Tierarten und 50 Mitglieder im Förderverein: Der Bergwildpark Germerode blickt auf eine erfolgreiche nun 51-jährige Geschichte zurück. Das coronabedingt verschobene Jubiläumsfest des Bergwildparks in Meißner wurde dafür am vergangenen Wochenende zu einem vollen Erfolg, wie Sprecher Manfred Zindel mitteilt.

Das Ehrenamt des Fördervereins Bergwildpark Germerode wurde bei der Feier gesondert gewürdigt. Viele Mitglieder und Förderer nahmen die Gelegenheit außerdem wahr, ein paar frohe gemeinsame Stunden in ihrem Wildpark zu genießen.

Der Förderverein unter der Regie von Harald Zindel freute sich auch über die zahlreichen erschienenen Ehrengäste. Für die musikalische Umrahmung mit Blasmusik sorgten die „Böhmischen Freunde“.

Rückblick

Harald und Manfred Zindel stellten in typischem „Meißnervorländer Platt“ dar, wie es vor fünfzig Jahren zu der Idee der Wildparkgründung kam und sich die Anlage bis heute weiter entwickelt hat.

Allein an den Kennzeichen der parkenden Autos sei zu sehen, dass sich der heutige Bergwildpark mit durchschnittlich 60 000 Besuchern pro Jahr weit über die Kreisgrenzen hinaus zu einem überregionalen Anziehungspunkt entwickelt habe.

Es gehe dabei aber nicht nur um die touristische Attraktion. Im Vordergrund müsse man auch die Verantwortung für die Natur und die im Bergwildpark in nahezu idealen Verhältnissen lebenden Tiere sehen.

51 Jahre Bergwildpark Germerode feierten (von links) Matthias Schulze, Vositzender der Gemeindevertretung, Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze, Harald Zindel vom Förderverein, Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans, Germerodes Ortsvorsteher Wolfgang Stricker und Landrat Stefan Reuß mit vielen Gästen.

Arbeitseinsätze

Sowohl Landrat Stefan Reuß als auch Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans und Berkatals Bürgermeister Friedel Lenze als Vorsitzender des Kreistages brachten zum Ausdruck, wie wichtig dabei die sich in den 50 Jahren auf sagenhaften rund 390 000 Stunden aufgelaufenen ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder des Fördervereins sei. Sie brachten in ihren Ansprachen ihre große Anerkennung und Respekt für die Arbeit des Fördervereins entgegen.

Dies sei – wie auch Matthias Schulze von der Gemeindevertretung sowie Wolfgang Stricker in seiner Rolle als Ortsvorsteher unterstrichen, für die Entwicklung des Wildparks ein „unbezahlbares Gut“. Landrat Reuß unterstrich dies mit seiner Rechnung, dass diesem „phänomenalen Einsatz“ ein Arbeitswert von geschätzt rund zehn Millionen Euro gegenüberstünde. Das sei für die Gemeinde „niemals bezahlbar gewesen“.

Besucherschnapszahl

Friedhelm Junghans brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass mit dem Stichtag 31. Juli 2021 genau 2 216 916 Besucher gezählt wurden.

Wenn das Wetter mitspiele, könne schon in dieser Woche mit dann 2 222 222 Besuchern eine „Schnapszahl“ erreicht werden.

Der oder die „Betroffene“ könne sich dann über eine schöne Aufmerksamkeit freuen.  red/jes

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