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App für Jugendliche im Werra-Meißner-Kreis

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Von: Nicole Demmer

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Bei der Vertragsunterzeichnung für die Jugend-App: Holger Hämmerling, zweiter Vorsitzender der Kulturfabrik, Vorsitzender Alexander Feiertag und Landrätin Nicole Rathgeber.
Bei der Vertragsunterzeichnung für die Jugend-App: Holger Hämmerling, zweiter Vorsitzender der Kulturfabrik, Vorsitzender Alexander Feiertag und Landrätin Nicole Rathgeber. © Landkreis-Pressestelle

Werra-Meißner – Über viele jugendrelevante Themen können sich junge Menschen bald in der Jugend-App informieren, für die jüngst der Vertrag zwischen der Kulturfabrik und Landrätin Nicole Rathgeben unterzeichnet wurde.

Welche Angebote und Veranstaltungen gibt es und welche Mobilitätsangebote sind vorhanden, um dorthin zu kommen, waren die zentralen Fragen junger Menschen bei ihrer Forderung nach einer Jugend-App im Rahmen des Masterplans „Jugend im Werra-Meißner-Kreis“ (HNA berichtete), teilte Kreissprecherin Sylvia Weinert mit. Mit der App sollen Jugendliche diese Informationen schnell erhalten.

„Die Forderung nach einer Jugend-App ist für junge Menschen immer noch aktuell und wichtig. Daher freuen wir uns, dass nun die Umsetzung der Jugend-App starten kann“,heißt es in der Mitteilung von Rathgeber, Alexander Feiertag und Holger Hämmerling von der Kulturfabrik. Mit Unterzeichnung des Vertrages übernehme das Medienwerk in Abstimmung mit der Jugendförderung des Werra-·Meißner-Kreises die Umsetzung, Erstellung und Betreuung der App-Inhalte. Dafür und für eine Jugendredaktion hat der Kreistag für zwei Jahre Geld bewilligt, danach besteht die Option, um zwei weitere Jahre zu verlängern.

Neben Veranstaltungen soll die App auch unter anderem Inhalte zu lokaler Jugendkultur, Szene und Politik enthalten. Recherchiert werden solle dies von Jugendlichen. „Eine Jugendredaktion ist wichtig und zentral für den Charakter der ·Jugend-App“, wird Armin Bahl von der Kreisjugendförderung, der den Prozess der Jugend-App seitens der Jugendförderung begleitet, in der Mitteilung zitiert. So gebe es eine permanente Beteiligung von ·Jugendlichen, Jugendthemen werden angesprochen und Jugendliche können in und an der Redaktionsarbeit lernen.

Betreut wird die Jugendrefaktion vom Medienwerk, das auch selbst Inhalte erarbeiten wird. „Dabei werden wir auch Synergien zu unseren bestehenden Formaten und Produktionen wie zum Beispiel ,Medienwerk goes live‘ nutzen, sagt Martin Otremba, der für das Projekt verantwortlich ist. „Natürlich können auch Vereine, Verbände, Jugendgruppen, Initiativen, Beratungsstellen oder Veranstalter jugendrelevante Beiträge per Mail an uns schicken, die die wir dann nach einer Prüfung einstellen.“

Nun soll das vorliegende Grobkonzept weiterentwickelt und ein Unternehmen mit der Programmierung einer Test-Version beauftragt werden. Dazu soll es eine Veranstaltung mit Jugendlichen zur Weiterentwicklung der App und die Gründung der Jugendredaktion geben.

Kontakt und Infos: Medienwerk, Tel. 0 56 51/9 61 54, E-Mail info@medienwerk-wm.de oder Kreisjugendförderung, Tel. 0 56 61/3 02 14 52, E-Mail jugendfoerderung@werra- meissner-kreis.de

Von Nicole Demmer

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