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Attraktiven Lebensraum gestalten: Ideen für Herleshausen gesucht

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Von: Emily Spanel

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Attraktiv zum Leben: die Ortsteile der Gemeinde Herleshausen, hier exemplarisch Nesselröden. Wo gibt es weiteres Verbesserungspotenzial, welche Projektideen von Bürgerseite sind umsetzbar? Darum soll es in einer Bürgerversammlung gehen. Archi
Attraktiv zum Leben: die Ortsteile der Gemeinde Herleshausen, hier exemplarisch Nesselröden. Wo gibt es weiteres Verbesserungspotenzial, welche Projektideen von Bürgerseite sind umsetzbar? Darum soll es in einer Bürgerversammlung gehen. Archi © Emily Hartmann

Gemeinde Herleshausen lädt zur Bürgerversammlung „Dorfentwicklung“ für Mittwoch, 1. Februar, ein.

Herleshausen – Die Gemeinde Herleshausen möchte ihre Ortsteile als attraktiven Lebensraum für alle Generationen erhalten und gestalten. Aus diesem Grund bewirbt sich die Gemeinde um die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm (wir berichteten).

Um den Bürgern nun Informationen über das Förderprogramm aus erster Hand zu bieten, mögliche Handlungsbereiche zu identifizieren sowie erste Projektideen und Maßnahmen für die mögliche Förderung zu entwickeln, lädt die Gemeinde Herleshausen gemeinsam mit dem Planungsbüro, der Planungsgruppe Puche aus Northeim, zu einer Bürgerversammlung ein. Termin ist Mittwoch, 1. Februar, von 18 bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Herleshausen an der Bahnhofstraße 15.

„Wir freuen uns auf viele Interessierte und einen regen Austausch“, heißt es in einer gemeinsamen Ankündigung der Gemeinde und der Planungsgruppe Puche.

Ziel der hessischen Dorfentwicklung sei es, die Dörfer in den ländlichen Räumen als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten, teilte das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dazu jüngst in einer Presseveröffentlichung mit.

Um die Vielfalt dörflicher Lebensformen, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der hessischen Dörfer zu erhalten, sollen die Innenentwicklung gestärkt, die Energieeffizienz gesteigert und der Flächenverbrauch verringert werden. „Dabei sind die Bürgermitwirkung ebenso wie der Aufbau von Netzwerken zur Stärkung der Daseinsvorsorge eigenständige Programmziele. Es kommt auf alle im Dorf an“, heißt es weiter.

Zum Hintergrund: Das Bewerbungsverfahren für die neue EU-Förderperiode ab 2023 wurde vereinfacht. Die Mindestanforderungen an das kommunale Entwicklungskonzept als Fördergrundlage wurden deutlich reduziert und lösen das bisherige „IKEK“ (integriertes kommunales Entwicklungskonzept“) ab. Das neue Konzept wird im Vorfeld des Dorfentwicklungsprozesses erstellt und als Bewerbung eingereicht. Mit der Anerkennung erfolgt der direkte Start in die Förderphase.

Mit der Erstellung des kommunalen Entwicklungskonzeptes konnten die Kommunen ein Fachbüro beauftragen – im Falle von Herleshausen die Planungsgruppe Puche – und erhalten dafür eine Förderung im Rahmen des Programms „Dorfmoderation“.´Abgabefrist für die Bewerbungen ist der 1. April. Die Anerkennung der Förderschwerpunkte ist für September geplant. 2023 werden hessenweit zwölf Förderschwerpunkte anerkannt. Mit Ausnahme von Herleshausen bewirbt sich keine Kommune des Landkreises um die Aufnahme. (Emily Hartmann)

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