Ehemalige Mittelschüler sahen sich am Wochenende nach 50 Jahren wieder

Auch eine Lehrerin kam

Das sind sie heute: Die Abgänger der Mittelschule Großalmerode des Jahres 1960: Barbara Bauer (geb. Wowereis), Hiltrud Brandt (geb. Goebel), Hubertus Fehlau, Dorothea Felzmann (geb. Schudnagies), Hans-Jörg Fischer, Hans-Georg Friedrich, Gertrud Fuchs (geb. Monse), Gerald Grimmer, Erika Günther (geb. Friedrich), Uta Hertwig (geb. Hildebrandt), Karl Hesse, Waltraud Jaeger (geb. Lohrmann), Gustav Junghans, Ursula Klein (geb. Marx), Heidi Koch, Edelgard Kraus (geb. Krömer), Otto Künzel, Gerd Kurz, Hilde Lohrmann (geb. Röhrscheid), Sonja Mayer (geb. Jänicke), Dr. Otfried Müller, Karin Orth (geb. Mendel), Karl-Heinz Pflüger, Dr. Eva-Maria Rau, Hedda Rehbein, Ingrid Schaumburg (geb. Ringleb), Gerd Schneidereit, Walter Schopf, Heidi Schoppe, Rolf Schröder, Gerhard Schünzel, Ingrid Schwendet (geb. Hattendorf), Anni Wilhelm (geb. Marbach), Udo von Wolf und die ehemalige Englischlehrerin Marianne Patak (vorne, fünfte von rechts). Foto: Futh

Grossalmerode. Sechs Jahre hatten sie gemeinsam die Schulbank gedrückt. Jetzt trafen sie sich 50 Jahren nach ihrem Abschluss wieder: die Abgänger des Jahres 1960 der Mittelschule Großalmerode. „Da guckt man erst mal, wer ist wer“, meint Karl Hesse.

Insgesamt 29 Mädchen und 29 Jungen hatten während der sechs Jahre auf der Mittelschule, die heute der Realschule entspricht, die Klasse besucht. Obwohl mittlerweile alle in ganz Deutschland verstreut sind - viele leben aber auch noch in der Region - fünf nicht ausfindig zu machen waren und fünf bereits verstorben sind, trafen sich 34 ehemalige Klassenkameraden am Samstag und Sonntag zu einem Wiedersehen. Waldtraud Jaeger war sogar extra aus Mallorca und Hiltrud Brandt aus der Schweiz angereist. Das Wiedersehen begann mit einem Besuch im Glas- und Keramikmuseum, bevor die ehemaligen Schüler das Gebäude besuchten, in dem sie früher jeden Tag gelernt hatten, die Rote Schule.

Beim Abendessen und dem morgendlichen Frühschoppen hatten sie dann die Gelegenheit, sich über ihre gemeinsame Schulzeit auszutauschen. Dabei wurden etwa Fotos von Schulausflügen zusammen betrachtet. Außerdem kam die heute 82-jährige Englischlehrerin Marianne Patak zu einem Austausch vorbei. Dabei erinnerte sich Karl Hesse etwa daran, wie man bei ihr eine Englischarbeit zu einer Nacherzählung eines Radiobeitrags schreiben sollte. Um diesem zu entgehen, hatten Schüler einen Staubsauger-Motor auf dem Dachboden der Schule gebracht, der das Radio so störte, dass die Arbeit nicht geschrieben werden konnte. „Es war nur Rauschen und Knacken zu hören“, sagt Karl Hesse.

Nach Treffen in den 60er Jahren und einem Treffen Mitte der 80er waren die Klassenkameraden vor vier Jahren schon einmal zusammengekommen. Nach dem Jubiläumstreffen soll es auch bald ein nächstes Treffen geben, berichtet Karl Hesse. (zsf)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.