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Aufholen nach Corona: So werden Familien und Jugend im Werra-Meißner-Kreis gefördert

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Von: Konstantin Mennecke

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Wird unterstützt: Angebote für Kinder und Jugendliche werden gefördert. Informationen zu den Richtlinien gibt es beim Landkreis.
Wird unterstützt: Angebote für Kinder und Jugendliche werden gefördert. Informationen zu den Richtlinien gibt es beim Landkreis. © Konstantin Mennecke

Werra-Meißner– Das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundes kommt auch im Werra-Meißner-Kreis an. Seit gut einem Jahr läuft die Förderung – mehr als 200 000 Euro stehen für Projekte zur Verfügung. Ein Teil des Geldes, 38 000 Euro, fließt in den Bereich Frühe Hilfen.

Geplant sind zwei wöchentliche Zusatzstunden für die Netzwerkkoordination beim Werra-Meißner-Kreis, eine Stundenerhöhung im Angebot der Familienhebammen und Familienkinderkrankenschwestern im Landkreis, durchgeführt bei der Familienbildungsstätte Werra-Meißner, sowie der Ausbau des Beratungs- und Informationsangebotes durch Familienhebammen und -krankenschwestern.

Letztere intensivieren ihr Angebot durch einen Schnullertreff in Witzenhausen (wöchentlich offener Treff mit Anleitung einer Familienkrankenschwester), durch wöchentliche digitale Familienhebammensprechstunden, durch Gesprächsrunden in Hessisch Lichtenau und punktuelle Beratung in laufenden Kursen in Eschwege und Umgebung. Im Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf wird der Still-Treff und das Eltern-Café gefördert.

Im Rahmen des Aktionsprogramms haben als Freie Träger die Evangelische Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus Werra-Meißner aus Eschwege sowie das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf Angebote konzipiert.

Knapp 163 000 Euro fließen vom Bundesprogramm in die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit. Wie Landkreis-Sprecherin Sylvia Weinert mitteilt, sollen Angebote und Maßnahmen geschaffen werden, „um Versäumtes aufzuholen. Ziel ist es, Angebote zu etablieren oder Zugänge zu erleichtern für Kinder und Jugendliche, die stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen sind.“ Gefördert werden mit dem Geld Projekte, die ein zusätzliches oder neu belebtes Angebot zum Aufholen ermöglichen. Im Fokus hierfür stehen insbesondere die Stärkungen der sozialen und kognitiven Kompetenzentwicklungen des Einzelnen, aber auch im Gruppenverbund.

Die Fördermittel wurden bereits in diversen Projekten eingesetzt, um Tagesaktionen aber auch längere Projekte möglich zu machen. Unter anderem gab es zehn Erlebnisnachmittage an Grundschulen im Werra-Meißner-Kreis. Noch ist Geld im Topf vorhanden – die Mittel können bis August 2023 aufgebraucht werden.

Mehr zum Thema in der heutigen Werra-Rundschau und Witzenhäuser Allgemeinen

Von Konstantin Mennecke

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