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Ausbau von Glasfaser bis zum Haus startet noch 2022 - Beginn in Hessisch Lichtenau

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Von: Stefanie Salzmann

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Schneller als erwartet: Die Firma UGG (Unser grünes Glasfaser) bietet der Gemeinde Ringgau Glasfaseranschlüsse bis in jeden Haushalt an.
Schneller als erwartet: Der Ausbau der Glasfaseranschlüsse bis ins Haus beginnt noch in diesem Jahr im Werra-Meißner-Kreis. ©  Monika Wüllner

Der Ausbau des schnellen Internets via Glasfasertechnologie direkt bis zum Hausanschluss nimmt im Werra-Meißner-Kreis deutlich an Dynamik auf. Das gründet sich vor allem auf das privatwirtschaftliche Engagement der beiden Anbieter UGG (Unsere Grüne Glasfaser) und der Firma Goetel.

Werra-Meißner - Wie die Firma Goetel jetzt mitteilte, werde bereits im vierten Quartale dieses Jahres mit dem Bau der Glasfaseranschlüsse in Hessisch Lichtenau begonnen. Die Stadtteile Reichenbach und Walburg haben dort die Vertriebsziele von etwa 40 Prozent aller Hauseigentümer erreicht. Zuvor hatten schon Hausen, Hollstein, Hopfelde und Küchen dieses Ziel erreicht.

Auch die Stadt Witzenhausen hat jetzt ihre Zusage zur Zusammenarbeit mit der Firma Goetel gegeben. „Dort beginnen wir im September mit der Akquise“, so der zuständige Projektleiter der Firma Goetel Michael Zukiwski. „Um hier den Vertrieb sinnvoll umsetzen zu können, werden wir im ersten Schritt in den sechs Stadtteile Albshausen, Berlepsch-Ellerore-Hübenthal, Blickershausen, Ermschwerd, Gertenbach und Ziegenhagen starten“. Die weiteren elf Witzenhäuser Stadtteile sollen folgen.

Auch in Wanfried hat die Akquise durch Goetel bereits begonnen. Unter Dach und Fach sind dort bereits die Ortsteile Heldra, Altenburschla und Völkershausen. Für Weißenborn und Rambach ist der Vertrieb durch Goetel abgeschlossen. In Wanfried und Weißenborn sollen die Hausanschlüsse im ersten und zweiten Quartal nächsten Jahres gelegt werden.

Die Gemeinde Ringgau will Anfang September in der Gemeindevertretung entscheiden, ob sie mit der UGG oder Goetel zusammenarbeitet. In Sontra wird ebenfalls voraussichtlich Goetel alle Ortsteile anschließen. Zunächst sollte das die UGG machen.

Mit den Gemeinden Wehretal, Meißner, Meinhard und Herleshausen gibt es erste Gespräche beziehungsweise Verabredungen dazu. Mit der Stadt Eschwege hätten laut Zikiwski bisher noch keine Gespräche stattgefunden. Die planerische und bauliche Umsetzung der Hausanschlüsse leistet dann die Goetel-Tochter GNC.

Privatwirtschaft schließt Lücke

Beim bisherigen Glasfaserausbau der Breitband Nordhessen wurden die Glasfaserleitungen nur bis zu den Verteilerkästen der Telekom gelegt. Ab dort bis zu den Hausanschlüssen liegen nach wie vor Kupferkabel, die deutlich weniger Datenvolumen transportieren können – je weiter weg vom Verteilerkasten, desto langsameres Internet. Diese Lücke schließen jetzt privatwirtschaftliche Unternehmen wie UGG und Goetel. Der Anschluss kosten Geld. (Stefanie Salzmann)

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