„Ohne Ehrenamt würde etwas fehlen“

Ausgeschiedene Mandatsträger aus Eschwege öffentlich verabschiedet

Ehrenveranstaltung: Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp (vorne, Zweiter von rechts) mit den Geehrten im E-Werk. Da alle Anwesenden vollständig geimpft waren, entfielen Masken- und Abstandspflicht.
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Ehrenveranstaltung: Bürgermeister Alexander Heppe (links) und Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp (vorne, Zweiter von rechts) mit den Geehrten im E-Werk. Da alle Anwesenden vollständig geimpft waren, entfielen Masken- und Abstandspflicht.

Die Eschweger Mandatsträger, die nun aus ihrer Tätigkeit ausgeschieden sind, wurden für ihren Einsatz geehrt. Drei von ihnen wurden zu Stadtältesten ernannt.

Eschwege – „Ohne Ehrenamt würde uns in Deutschland etwas fehlen“, weiß Stadtverordnetenvorsteher Claus Hamp und dankt allen Ehrenamtlichen und deren Familien. „Das verbindet jeden Einzelnen in diesem Raum“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe mit Blick auf die Bereitschaft, Verantwortung für ein gelungenes Miteinander zu übernehmen.

Wie wichtig dieses Engagement für Eschwege und die Stadtteile sei, betonte er und hob bei jedem der Verabschiedeten vor, wie er oder sie Eschwege oder den jeweiligen Stadtteil geprägt und bereichert hat. Aus der Stadtverordnetenversammlung ehrte er Petra Strauß, die er als Fachfrau für Tourismus und Naturschutz bezeichnete und die der Stadtverordnetenversammlung seit 2006 angehört hatte, neben weiterem Engagement fünf Jahre lang stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Soziales und Kultur gewesen war.

Als jemand, dem es stets wichtig gewesen sei, dass Themen von allen Seiten beleuchtet wurden, begrüßte Heppe Dr. Manfred Bödicker, der seit 2011 Stadtverordneter und ab 2016 neben weiteren Tätigkeiten Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Umwelt gewesen war. Aus dem Ortsbeirat Eltmannshausens konnte er Reinhold Ascher, der sowohl von 1972 bis 1981 als auch ab 1989 Mitglied darin gewesen war, den seit 2011 darin tätigen Jörg Hohmann und Hans-Jürgen Rehbein verabschieden, der sich seit 1993 dort engagiert hatte. Im Ortsbeirat des Stadtteils Niederdünzebach hatten sich Alfred Helbach seit 2011 und Verena Petri ab 2006 eingebracht und auf ein von 2016 bis 2021 dauerndes Engagement, das in eine besonders herausfordernde Zeit des Ortsbeirats Niederhone fiel, blickte Heppe bei der Ehrung von Ferdinand Schuler zurück.

Aus Oberhone ehrte er Achim Fischer, der ab 2014 dem Ortsbeirat und dann seit 2016 dem Stadtteilbeirat angehört hatte, und Uwe Pröger, der diesem in 2016 beigetreten war. Zwei langjährige Mitglieder des Magistrats und einen lange aktiven Ortsvorsteher bat Heppe zweimal auf die Bühne im E-Werk.

Als einen Ortsvorsteher, der nicht wie jeder andere war, dem Gemeinschaft am Herzen liegt und der immer mit anpackt, bezeichnete er Walter Hoefel aus Niddawitzhausen. Nachdem er ab 1981 für zwei Jahre Mitglied des Ortsbeirats gewesen war, hatte er sich von 1983 bis 2021 als Ortsvorsteher und Außenstellenleiter engagiert, war zudem ab 1985 stellvertretender Vorsitzender des Friedhofsausschusses gewesen. Ebenso wie Heidrun Ott und Heinz-Jürgen Gathmann wurde er am Freitagabend von Heppe zum Stadtältesten ernannt.

Hervorragende Vernetzung mit vielen Generationen dieser Stadt, stets gutes Informiertsein und ein Know-how, das er bis heute bewundere, hob er bei der Ehrung Heidrun Otts hervor, die sich von 1977 bis 1985 als Stadtverordnete und ab 1985 als Stadträtin engagiert hatte, sich während dieser Zeit in zahlreichen Ausschüssen und Kommissionen eingebracht hatte. Auf ein ebenfalls umfangreiches Engagement kann Gathmann zurückblicken.

Von 1981 bis 2001 war er Stadtverordneter, engagierte sich davon zwischen 1985 und 1993 als Fraktionsvorsitzender, bevor er ab 2001 Stadtrat war und seit 2006 dem Vorstand des Verbandswasserwerks Meißner angehört hatte.

„Heinz-Jürgen Gathmann hat sich mit Leib und Seele der Kommunalpolitik verschrieben“, fasste Heppe zusammen, dessen Dank allen galt, die den Abend in dieser Form ermöglicht und wie das Trio der Musikschule mitgestaltet hatten. (Eden Sophie Rimbach)

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