Open-Air und heiße Beats

600 Gäste lassen sich von DJ-Duo „Gestört aber geil“ anheizen

Luftschlangen aus der Kanone: Das DJ Duo „Gestört aber Geil“ ließ am Wochenende in Bad Sooden-Allendorf buntes Papier regnen.
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Luftschlangen aus der Kanone: Das DJ Duo „Gestört aber Geil“ ließ am Wochenende in Bad Sooden-Allendorf buntes Papier regnen.

Bässe wummern über den Boden, bunte Laserstrahlen zucken und Luftschlangen wehen durch die Luft. Die Zuschauer sind geschmückt mit blinkenden Lichtern und tanzen in lang vermisster Clubatmosphäre. Auf der Bühne stehen die DJs von „Gestört aber geil“, drehen an den Reglern und feuern die Menge an.

Bad Sooden-Allendorf – Einen festen Ablauf gibt es an diesem Abend nicht, denn Nico Wendel mixt live auf der Bühne, sodass jede Show anders ist. Ihre Musik ist eine Kombination von Pop-Stücken, die durch Elemente von Tech und Deep House zu einem neuen Hörerlebnis werden. Einer der ersten Hits mit dem sie dies beweisen, ist die Ballade „New York“ von Alicia Keys, die durch die Beats tanzbar wird. Auch der Madonna-Klassiker „Like a virgin“ bekommt einen neuen Sound.

Das Publikum besteht nicht nur aus typischen Clubgängern, sondern ist bunt gemischt. Bunt sind auch die vielen LED-Lichter, ob als Kopfschmuck, in Luftballons oder an den Schuhen, die Menge ist gut ausgestattet.

Jeder genießt den Auftritt von „Gestört aber geil“ auf seine Weise. Der Großteil der Menge tanzt und wippt zu den Bässen, einige genießen die Show im Sitzen und andere stehen rauchend oder trinkend am Rand, eben echtes Club-Ambiente. Der Wind, kündigt ein herannahendes Gewitter an, doch es bleibt während des gesamten Konzerts trocken. Zur Freude der Menge betreten die DJs mehrmals die kleine Vorbühne, um aus großen Kanonen bunte Luftschlangen über die Menschen zu schießen. Die Hits der 90er wie „Mutter, der Mann mit dem Koks ist da“ von Falco, Didos „Thank you“ oder „Auf gute Freunde“ von den Böhsen Onkelz dürfen als Remix im Programm nicht fehlen. Auch eine „Kuschelrunde“ gibt es. Beim Clubsong „Phantasygirl“ springen die Zuschauer auf der Stelle und bei „San Francisco“ verwandelt sich der Platz vor der Bühne in ein Meer aus Handylichtern.

Mit ihrem ersten und beliebtesten Cover-Hit „Unter meiner Haut“, der in Zusammenarbeit mit Koby Funk und Wincent Weiss entstand, verabschiedet sich das Duo nach einer knapp zweieinhalbstündigen Show.  (da)

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