Christina Schwarzbach

Absolventin der Diploma-Hochschule erhält Preis für Etikettengestaltung

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Ein komplett neuer Auftritt: Grafik-Designerin Christina Schwarzbach hat die Etiketten der Marmeladengläser und Spirituosenflaschen des Obsthofs Muth in Mühltal gestaltet. Dafür hat sie den „German Design Award 2017“ erhalten.

Bad Sooden-Allendorf. Für herausragende Gestaltung hat Christina Schwarzbach, Studentin der Diploma-Hochschule in Bad Sooden-Allendorf, einen „German Design Award 2017" erhalten.

Für ihre Bachelorarbeit hat sie den Markenauftritt des Obsthofs Muth in Mühltal (Kreis Darmstadt-Dieburg) völlig neu aufgezogen und nun in der Kategorie "Special Mention" den "German Design Award 2017" gewonnen. Insbesondere mit der Gestaltung der Produktverpackungen von Marmeladen und Spirituosen hat die 27-Jährige die Jury des Rates für Formgebung restlos überzeugt. Der Preis wurde ihr in der Kategorie „Excellent Communication Design - Packaging“ (Ausgezeichnetes Design - Verpackung) in Frankfurt überreicht.

Präsentieren stolz die besondere Auszeichnung: (von links) Grafik-Design-Studentin Christina Schwarzbach, Dozentin Martina Wetzel und Juniorchef des Obsthofs Markus Muth.

„Ich habe mich unglaublich gefreut, als ich die Auszeichnung bekommen habe. Mit diesem Erfolg habe ich nicht gerechnet“, erzählt Schwarzbach. Die Designerin, die mittlerweile auch ihr Masterstudium in Grafik-Design an der Diploma-Hochschule angetreten hat, wohnt im südhessischen Seeheim-Jugenheim und hat ihren Bachelor per Fernstudium absolviert. Die Hochschule habe ein tolles Konzept und einen zweiten Standort in Mannheim, an dem sich die Studenten regelmäßig zu Seminaren treffen. „Die Gruppen sind angenehm klein und das Studium ist so professionell organisiert, dass ich mich immer gut aufgehoben fühle“, sagt Schwarzbach. Ihre Bachelorarbeit, die letztlich mit der Note 1,0 bewertet wurde, hat die Studentin mit der Unterstützung ihrer Dozentin Martina Wetzel umgesetzt.

„Beim Designen ist es wichtig, mit Herzblut dabei zu sein, Programmkenntnisse mitzubringen und ein Unternehmen oder eine Organisation dabei ganzheitlich im Blick zu haben“, erklärt die Absolventin. Um das Image des Obsthofs authentisch nach außen zu kommunizieren, musste sie sich mit seinem Konzept genau auseinandersetzen. „Das war für mich sehr einfach, denn der Juniorchef des Obsthofs, Markus Muth, ist ein guter Freund von mir.“

Die Idee, die Neugestaltung des Hofladens zum Thema ihrer Arbeit zu machen, sei zunächst im Scherz entstanden. Der Juniorchef des Hofs erinnert sich: „Christina hat auf einem Weihnachtsmarkt ziemlich frech das Aussehen meiner Produkte kritisiert. Da habe ich gekontert und gesagt: Dann lass dir doch was besseres einfallen. Tja, das hat sie dann gemacht und dafür eine bemerkenswerte Auszeichnung erhalten.“

Auch künftig soll der Markenauftritt des Obsthofs optimiert werden. „Das Projekt ist noch lange nicht abgeschlossen“, sagt die 27-Jährige. „Aktuell arbeiten wir an einem Konzept für einen Online-Shop.“ Aus einer fixen Idee ist ein komplexes Projekt gewachsen, das sowohl für die Designerin als auch für den Juniorchef viel ermöglicht hat.

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