Spätestens 2019 sollen Arbeiten beginnen

Anwohner müssen zahlen: Balzerbornweg in Sooden soll saniert werden

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Platanen sollen weichen: Im Bauausschuss stellte das Ingenieur-Büro Köhne & Rudolph Pläne für die Umgestaltung des Balzerbornwegs in Sooden vor. Eine Idee: Die Fahrbahn soll verbreitert werden, weil schon jetzt die Stadtbusse kaum an den geparkten Autos vorbeipassen.

Bad Sooden-Allendorf. Der Balzerbornweg in Sooden soll von Grund auf saniert und umgestaltet werden. Die Anwohner müssten etwa eine Million Euro der Kosten tragen.

Diese Einfallstraße nach Sooden soll 2018, spätestens aber 2019 saniert und umgestaltet werden. Im Gespräch sind Kosten von etwas mehr als zwei Millionen Euro. Bleibt es dabei, müssten die Anlieger für etwa eine Million Euro aufkommen, machte Bauamtsleiter Helmut Franke in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses klar.

Einfallstraße nach Sooden

Beim Balzerbornweg handele es sich nämlich um eine innerörtliche Verkehrsstraße. In diesem Fall greife die Straßenbeitragssatzung, die eine Kostenbeteiligung von 50 Prozent vorsehe. Zur Kasse gebeten würden die Anlieger je nach Größe und Ausnutzung ihres Grundstückes, erläuterte Franke auf Nachfrage der HNA. Er betonte zugleich, dass es sich zunächst um eine „grobe Kostenschätzung“ auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie des Ingenieur-Büros Köhne & Rudolph (Hilgershausen) handele, die erst einmal den Fraktionen des Stadtparlaments vorgelegt werde. Vor einer definitiven Entscheidung werde es in jedem Fall eine Bürgerversammlung geben, kündigte Franke an.

Der Balzerbornweg ist eine zweistreifige Straße, die auf einer Länge von rund 800 Metern durch einen mit Platanen bewachsenen Grüngürtel geteilt wird. Diese zum Teil von einem Pilz befallenen Bäume, sollen allesamt verschwinden schlägt das Planungsbüro vor. Die beiden Fahrbahnen könnten streckenweise zu einer sechs Meter breiten Straße vereint werden – mit zwei Meter breiten Bürgersteigen und Parknischen auf beiden Seiten und einem angrenzenden, mit Ruhebänken bestückten Pflanzstreifen. Nach einer Verschwenkung soll der erneuerte Balzerbornweg wegen der Bebauung auf beiden Seiten zur Stadt hin wieder zweistreifig geführt werden.

Der jetzige Zustand sei einer Haupteinfallstraße nicht angemessen, da erntete Planer Frank Köhne keinerlei Widerspruch. Auch wegen der beidseitig parkenden Autos seien die Fahrbahnen viel zu eng. Busse müssten sich quälen, um durchzukommen. In den welligen Farbahnen hätten sich Risse gebildet. Ständig bildeten sich Pfützen. Wegen der flach wurzelnden Platanen seien die Bordsteine zum Teil beschädigt oder aufgrund der Enge des Raumes kaputt gefahren.

Statt der Platanen, ergänzte Andrea Köhne, sollen junge, gesunde Bäume für neues Grün sorgen. Gedacht sei an eine bunt gemischte Bepflanzung mit pflegeleichten, kleinwüchsigen Gehölzen mit kleinen Kronen.

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