Aufbruch im Regen: Festpredigt von Thomas Schanze vor der Kirche

Gute Laune unter Schirmen. Der Regen trübte die Stimmung der vier Pfarrer (von links) Hubertus Spill, Thomas Schanze, Dr. Daniel Bormuth und Norbert Bergmann beim ersten Erntefest-Gottesdienst unter freiem Himmel nicht. Foto: Forbert

Bad Sooden-Allendorf. Feierlich stimmten sich Gläubige am Sonntag im Zuge des ökumenischen Festgottesdiensts an der St. Crucis-Kirche auf das Ernte- und Heimatfest in Bad Sooden-Allendorf ein.

Wo war der Draht der vier Pfarrer von Bad Sooden-Allendorf nach oben? Das Wagnis, den ökumenischen Festgottesdienst zum Erntefest wegen der Bauarbeiten und des dadurch eingeschränkten Sitzplatzangebots und der eingerüsteten Kanzel in der St.-Crucis-Kirche auf den Platz vor dem Gottesdienst zu verlegen, wurde nicht belohnt.

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Schon bald nach Beginn der Andacht regnete es. Da war auch der Hinweis von Pfarrer Hubertus Spill, man feiere im Trockenen, ungehört geblieben. Unter vielen Schirmen und unter der großen Linde harrten die meisten Christen aus und hörten die Festpredigt, die diesmal Pfarrer Thomas Schanze hielt.

Den Satz Jesu „Sorgt Euch nicht, Gott sorgt für Euch“ nahm Schanze als Grundlage für den Appell an die Menschen, alte Beziehungen und Sicherheiten oder auch ein altes Weltbild aufzugeben, wenn es die innere Stimme sagt, und einen Aufbruch und Neuanfang zu wagen. Menschen, die einen Berg von Sorgen um alles Mögliche vor zu her tragen, hätten es sehr schwer, „aus dieser Lebensfalle herauszukommen“, wollte der Pfarrer gerade den Nordhessen Mut zu Veränderungen machen und sich nicht von der „Stimme der Angst“ bestimmen zu lassen.

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