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Auszeichnung wurde für Engagement in Zusammenhang mit der Pandemie ausgelobt

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Von: Stefan Forbert

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Sie engagierten sich: Vom jungen Verein „Gemeinsam gegen Not“ in Bad Sooden-Allendorf gaben und fuhren voriges Jahr Enas Namo (von links), Astrid Becker, Aiman Arabo, Norbert Woltmann und Vorsitzende Heidi Meister Lebensmittel an Bedürftige in der Stadt aus. Archivfoto: Chris Cortis
Sie engagierten sich: Vom jungen Verein „Gemeinsam gegen Not“ in Bad Sooden-Allendorf gaben und fuhren voriges Jahr Enas Namo (von links), Astrid Becker, Aiman Arabo, Norbert Woltmann und Vorsitzende Heidi Meister Lebensmittel an Bedürftige in der Stadt aus. © Chris Cortis

Seinen Sozialpreis für ehrenamtliches Engagement hatte der Landkreis auch im vergangenen Jahr ausgelobt und sogar noch vor Weihnachten vergeben.

Werra-Meißner – Zwölf Einzelpersonen, Teams, Vereine und Verbände wurden dabei ausgezeichnet, wie Kreissprecher Jörg Klinge jetzt mitteilt. Der Sozialpreis 2021 ging an folgende Projekte:
Bad Sooden-Allendorf
- das Familienzentrum
- den Verein „Gemeinsam gegen Not“
- den Sozialkreis
- den Hospizdienst samt Demenzbetreuung
Eschwege
- die Evangelische Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus Werra-Meißner mit den Projekten „Freiwillige Näherinnen“ und „Freiwillige Seniorenbegleitung“
- die Hospizgruppe
- den Tennisclub
- den Sportverein Reichensachsen 1919
Witzenhausen
- das Projekt „Dich schickt der Himmel“

und an die Einzelpersonen Jörg Probstmeier aus Hessisch Lichtenau vom Weißen Ring Werra-Meißner sowie Manfred und Michael Müller sowie Uwe und Manuela Hornig, Brigitte Baum, Familie Burgheim und Marita Fehr aus Herleshausen.

Die Reihenfolge der Nennung ist willkürlich, den zwölf Preisträgern wurden ohne Gewichtung jeweils 250 Euro zuerkannt. Insgesamt steht ein Preisgeld von 3000 Euro zur Verfügung. Ferner erhielten alle Preisträger eine Urkunde und ein Glückwunschschreiben zugestellt, da der Landkreis pandemiebedingt auf eine öffentliche Preisverleihung als Präsenzveranstaltung verzichtete.

Der Sozialpreis 2021 des Kreises für ehrenamtliches Engagement war ausdrücklich in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgelobt worden. Diese sei auch für das Ehrenamt eine schwere Belastungsprobe, da aufgrund von Abstands- und Kontaktregeln viele Angebote zum großen Teil gar nicht oder nur stark eingeschränkt wahrgenommen werden konnten.

Strukturen, die teilweise über Jahrzehnte aufgebaut wurden, fielen weg. Auf der anderen Seite war und ist das spontane und informelle Engagement krisenbedingt angestiegen und viele innovative und neue Ideen wurden umgesetzt, heißt es würdigend in der Pressemitteilung.

Auch die neue Landrätin Nicole Rathgeber (FW) dankt den Preisträgern für ihren Einsatz. Gleichzeitig möchte sie sie motivieren, „dieses für unsere Gesellschaft so wichtige Engagement fortzusetzen“. Das sei nicht selbstverständlich, so Rathgeber, zumal die Arbeit unter den aktuellen Bedingungen besonders erschwert sei.  (sff)

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