Bad Sooden-Allendorf

Kleiderkammer des DRK schließt in Bad Sooden-Allendorf

Christa Geibel und Wolfgang Frühauf stehen in der DRK-Kleiderkammer.
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Christa Geibel betrieb bislang die DRK-Kleiderkammer, hier 2012 mit Ortsvorsitzendem Wolfgang Frühauf.

Zum Monatsende schließt die DRK-Kleiderkammer am Rathofplatz 2 in Allendorf. Darauf macht Vorsitzender Wolfgang Frühauf von der DRK-Ortsvereinigung Bad Sooden-Allendorf aufmerksam. 

Die Räumlichkeiten der Kleiderkammer werden ab August für die Lebensmittelausgabe der „Aktion gegen Not“ des Bündnisses für Familien genutzt.

Die Versorgung von Bedürftigen mit Kleidung und ähnlichem sei aber weiter sichergestellt, teilte er mit, da das DRK in Kooperation mit dem Sozialkreis und der Rhenanus-Schule in zwei ungenutzten Räumen der Schule seit 2015 die „Stöberstuben“ betreibt.

Die Stöberstuben haben – außer in den Schulferien – mittwochs von 16 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit können auch Spenden abgegeben werden.

Ferner bietet das DRK nach wie vor den „Altkleider-Abholservice“ in Bad Sooden-Allendorf an: Alle 14 Tage holen ehrenamtliche Helferinnen bei Spendern, die nicht so mobil sind oder schwer tragen können, die Kleiderspenden zuhause ab. Dafür ist eine Anmeldung und Terminabsprache erforderlich unter Tel. 0 56 52/50 71 75. Wer nicht so lange warten möchte, kann seine Kleiderspende auch in die Altkleidercontainer des DRK am Standort des Vereinsheimes, Auf dem Steineckel 3, geben.

Seit 1974 sammelt das Rote Kreuz in der Badestadt Altkleider und gibt sie an Bedürftige weiter. Federführend war immer Christa Geibel, die ihre Tätigkeit altersbedingt nicht fortführen kann. „Voll großer Dankbarkeit für über 46 Jahre Engagement für die Bedürftigen unserer Stadt, beenden wir das Angebot an diesem Ort“, sagte Frühauf. Die Kleiderkammer, die Christa Geibel anfangs zu Hause betrieb, später im Hochzeitshaus und zuletzt mindestens 25 Jahre lang in den Räumen beim städtischen Seniorentreffpunkt, sei viele Jahrzehnte eine wichtige Institution in der Stadt.

Viele Einheimische dürften darüber hinaus ihre Flohmärkte und ihren Fundus für Theateraufführungen, Fasching und andere Anlässe vermissen, würdigte der Vorsitzende das Wirken Christa Geibels.

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