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Bad Sooden-Allendorf lässt zunächst Auswirkungen des Vorhabens analysieren

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Von: Stefan Forbert

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Die Lebensmittelmärkte am Rande von Bad Sooden-Allendorf wollen sich alle vergrößern.
Die Lebensmittelmärkte am Rande von Bad Sooden-Allendorf wollen sich alle vergrößern. © Chris Cortis

Geht es nach den Stadtverordneten von Bad Sooden-Allendorf, könnten die vier Einkaufsmärkte Aldi, Lidl, Rewe und Tegut an der südlichen Peripherie der Stadt ihre Pläne, die Verkaufsflächen zu erweitern und sich damit auch durch breitere Gänge zwischen den Regalen attraktiver darzustellen, verwirklichen.

Bad Sooden-Allendorf – Diese Ansicht des Bauausschusses wird, wie in der Parlamentssitzung am Freitagabend deutlich wurde, von allen geteilt. Einstimmig gaben die Stadtverordneten grünes Licht für einen Aufstellungsbeschluss, damit der Bebauungsplan „Industriegebiet Zone 1“ zum ersten Mal geändert werden kann.

Zugleich stimmten sie für eine sogenannte Auswirkungsanalyse für die betroffenen Lebensmittelmärkte, die insgesamt 1700 Quadratmeter mehr für ihre Sortimente wünschen. Derzeit verfügen sie über insgesamt 4700 Quadratmeter. Damit sind die Flächenmöglichkeiten nach derzeitigem Stand der Genehmigung erschöpft.

Die Analyse, deren Kosten die Märkte tragen, dient deshalb zur Vorabstimmung mit der Regionalplanung Nordhessen. Denn letztlich entscheidet das Regierungspräsidium (RP) in Kassel, ob den Begehren stattgegeben werden kann. Beurteilt werden soll vom RP vorher, ob sich die Erweiterung der Märkte nachteilig auf den zentralen Versorgungsbereich beziehungsweise auf die Nachbarkommunen auswirken könnte. Mit den geplanten Erweiterungen läge die Ausstattung der Stadt mit Verkaufsflächen deutlich über dem Durchschnitt im Regierungsbezirk Kassel. Deshalb sollen zunächst die Umverteilungen des Umsatzes der Märkte anhand eines Verträglichkeitsgutachtens ermittelt werden.  (sff)

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