Endlich wieder ins Wasser

Bad Sooden-Allendorfer Freibad ist als erstes im Kreis wieder geöffnet

Jubeln über Badefreuden: Marianne Wachsmuth (links) und Helga Finger gehörten am Freitag zu den ersten Badegästen im Allendorfer Freibad.
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Jubeln über Badefreuden: Marianne Wachsmuth (links) und Helga Finger gehörten am Freitag zu den ersten Badegästen im Allendorfer Freibad.

Als erstes Freibad im Kreis hat Bad Sooden-Allendorf am Freitag geöffnet. Punktlich um 9 Uhr konnte angebadet werden. 

„Herrlich“, „wunderbar“, „toll“ - die Begeisterung war groß, als gestern Morgen, punkt 9 Uhr, in Bad Sooden-Allendorf das städtische Freibad als erstes im Werra-Meißner-Kreis für den allgemeinen Schwimmbetrieb wieder geöffnet hat.

Bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein war es ein perfekter Einstieg in die wegen der Coronakrise verkürzte Badesaison. Dabei waren die Wassertemperaturen um diese Zeit mit 24 Grad sogar noch um drei höher als die der Luft.

Schon zehn Minuten vor Einlass hatte sich unter Einhaltung der Abstandsregeln eine kleine Schlange aus sieben Badegästen gebildet. Eine halbe Stunde später genossen schon 19 die angenehmen Fluten.

In zwei Schichten von 9 bis 14 bzw. von 15 bis 20 Uhr ist das Baden möglich. Die Stunde dazwischen wird für Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen genutzt.

Zwar sind die Eintrittspreise unverändert. Aber: Wer vormittags und nachmittags schwimmen will, muss zwei Tickets lösen, zahlt also den doppelten Preis.

Auch im Wasser gelten die Abstandsregeln. Deswegen wird in den abtrassierten Bahnen im Uhrzeigersinn geschwommen, damit man sich nicht in die Quere kommt.

Auf den rund 30 Bänken rund um das Becken darf jeweils nur eine Person sitzen.

Gesperrt sind Sprungturm und Rutsche, ferner die Fußball- und Volleyballfelder, die Startblöcke wurden sogar vollständig abmontiert. Dagegen bleibt das Planschbecken ebenso geöffnet wie der Kinderspielplatz. Immer nur nachmittags gibt es Snacks und Erfrischungsgetränke in der Schwimmbadgaststätte.

Zur Frühschicht gestern Morgen hatten sich über das Internet knapp 60 Badegäste angemeldet, für den Nachmittag war die zulässige Höchstzahl von 300 fast erreicht.

Mit den Reservierungs- und Zahlungsmodalitäten zeigte sich nicht jeder Badegast einverstanden, weil im Internet (freibad-bsa.de) unter anderem nach der Kontonummer gefragt wird, die kaum jemand gerne herausgibt, und als Alternativen die Stadt nur die bargeldlose Zahlung per Kreditkarte oder über das PayPal-System anbietet. Findige Bürger wollen jedoch herausgefunden haben, dass Tickets gegen Barzahlung auch bei der Touristinformation zu haben sind.

Wie berichtet, soll als zweites Freibad im Kreisteil Witzenhausen das Schwimmbad in der Kirschenstadt am 4. Juli öffnen. Dabei wird die maximale Besucherzahl auf 500 begrenzt.

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