Mehr Platz für Wohnmobile

Badestadt bemüht sich um Touristen – Therme ist noch geschlossen

Beliebtes Ziel: Der Wohnmobilhafen auf dem Festplatz Franzrasen in Bad Sooden-Allendorf ist seit Mitte Mai wieder geöffnet und wird gern angefahren. Nur mitten in der Woche sind derzeit noch etliche Stellplätze frei.
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Beliebtes Ziel: Der Wohnmobilhafen auf dem Festplatz Franzrasen in Bad Sooden-Allendorf ist seit Mitte Mai wieder geöffnet und wird gern angefahren. Nur mitten in der Woche sind derzeit noch etliche Stellplätze frei.

Im Zuge der Lockerungen nach dem Corona-Lockdown bemüht sich die Stadt Bad Sooden-Allendorf, ihre touristischen Angebote so gut und so weit wie möglich wieder in Gang zu bringen.

Zudem bemüht sie sich auch um entsprechende Werbung. 

So werden bereits wieder die sonntäglichen Frühkonzerte veranstaltet und es laufen die ersten Stadtführungen, die sogar kostenlos angeboten werden. Und der Feierabendmarkt, der am Dienstag erstmals wieder stattfand, soll nach Möglichkeit beim nächsten Mal durch musikalische Untermalung noch ein wenig attraktiver gemacht werden.

Allerdings, schränkt Bürgermeister Frank Hix warnend ein, wolle und müsse man alles immer noch in Maßen machen, um Menschenmassen zu vermeiden.

Schon jetzt sei der seit Mitte Mai wieder geöffnete Stellplatz für Wohnmobile auf dem Franzrasen zumindest während der Wochenenden und über die Feiertage ausgelastet. „Die Nachfrage ist riesig“, so Hix. Daher wolle man als Ausweichmöglichkeit auch das Areal auf dem Alleerasen für Wohnmobile vorhalten, aber nur übergangsweise. Mit Berücksichtigung größeren Abstands wäre dort Platz für 30 bis 40 Vehikel.

Noch kein grünes Licht gibt es für die Öffnung der Werratal-Therme. Man warte darauf, welche Lockerungen die hessische Landesregierung bezüglich der Schwimmbäder und ähnlicher Einrichtungen beschließe. Die will erst heute wieder darüber reden.

Und dann komme es noch auf die Bestimmungen an, die von Bundesland zu Bundesland verschieden sind. Erst mit klaren Vorgaben könne man die Voraussetzungen für die Wiederöffnung schaffen, wofür man ein bis vielleicht sogar zwei Wochen benötige, erläutert Thermen-Betriebsleiter Patrick Gerlach. „Wir stehen in den Startlöchern.“

Um den Tourismus und gleichzeitig die durch die Coronakrise gebeutelte heimische Gastronomie und ebenso den Einzelhandel zu unterstützen, soll in diesem Jahr auf die Gebühren für die Sondernutzung von Flächen an öffentlichen Straßen verzichtet werden. Über das Begehren des Magistrats soll heute Abend das Stadtparlament in seiner Sitzung im Kulturzentrum entscheiden. Beantragt ist, dass für Tische und Stühle sowie auch Werbeständer im Außenbereich nichts bezahlt werden muss. Diese Art der Corona-Wirtschaftshilfe komme am Ende durch Gewerbesteuereinnahmen auch der Stadt zugute, erhofft sich Hix.

Schon jetzt wird nach Aussage des Bürgermeisters die Belegung von Außenflächen großzügig geregelt, sodass trotz Einhalten von Mindestabständen noch ein paar Stühle und Tische mehr gestellt werden könnten.

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