Flüchtlingshilfe vom Land

Bad Sooden-Allendorf bekommt 42.000 Euro für Integration von Flüchtlingen

Bad Sooden-Allendorf. Bad Sooden-Allendorf wurde als eine von sieben Kommunen in Hessen für das Modellvorhaben zur „Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum" ausgewählt.

Das teilte Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU), der Chef der Hessischen Staatskanzlei“ am Dienstag mit.

Im Mittelpunkt der Initiative der Staatskanzlei steht die Förderung kleiner, ländlicher Kommunen, die in der Zuwanderung eine Chance sehen, den Folgen des demografischen Wandels zu begegnen, heißt es in der Pressemitteilung. Die sieben Städte und Gemeinden in sieben Landkreisen würden in den kommenden zwei Jahren beispielhaft zeigen, wie sie eine langfristige Bindung der Zuwanderer an ihren Ort sicherstellen.

„Wir freuen uns über die Förderung, da sie unsere Bestrebungen enorm unterstützt,“ kommentierte Bürgermeister Frank Hix (CDU) die Zusage über 42.000 Euro.

Die Badestadt hatte sich mit einem Konzept bewerben, bei dem alle Akteure beispielsweise aus Vereinen, Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Kirchen und Bildungseinrichtungen der Stadt unter dem Dach des Bündnisses für Familie zur Integration von Flüchtlingen zusammengebracht werden. Ziel ist dabei, gemeinsam einen so genannten Flüchtlings-Guide für Neuankommende zu erarbeiten. Das könne auch eine Art Betreuer sein, der den Zuwanderern zur Seite steht.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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