In der Badestadt soll ein Jugendrat entstehen

Bad Sooden-Allendorf. Auch der Sozialausschuss begrüßt grundsätzlich Einführung eines Jugendgremiums - 4000 Euro sind dafür denkbar.

Bad Sooden-Allendorf. Der Vorstoß von hauptsächlich Schülern der Rhenanus-Schule Bad Sooden-Allendorf, in der Badestadt einen Jugendrat zu installieren, ist auch im Sozialausschuss der Stadtverordnetenversammlung allgemein positiv aufgenommen worden. Schon in der September-Sitzung des Stadtparlaments war die Initiative auf viel Wohlwollen gestoßen.

In der Sitzung des Sozialausschusses am Mittwochabend hatten die Jugendlichen den Stadtverordneten zunächst mit einer Power-Point-Präsentation vorgestellt, was sie vorhaben.

Der von ihnen vorgelegte Entwurf einer Satzung lehnt sich stark an die des seit über acht Jahren existierenden Jugendrates in Witzenhausen an, stellte man beim Durchgehen des Papiers fest, berichtete Ausschussvorsitzender Reinhard Steinfeld (SPD). Die Verwaltung müsse noch klären, wer an der Wahl zum Jugendrat teilnehmen darf.

Ansonsten wurde über die Finanzierung diskutiert. Von 8000 Euro, die die Jugendlichen für Projekte und andere Ausgaben pro Jahr vorgeschlagen hatten, blieben am Ende noch 4000 Euro. Davon sollen 3000 Euro für Investitionen zur Verfügung stehen, das Budget zur Selbstverwaltung wurde auf 1000 Euro begrenzt.

Beschlossen ist dies aber noch nicht, zunächst soll der Finanzausschuss darüber beraten, bevor das Stadtparlament das letzte und grundsätzliche Worte über die Einführung eines Jugendrates hat.

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