Badeunfall in der Werratal-Therme: Frau verfängt sich mit langen Haaren in Pumpe

Bad Sooden-Allendorf. In der Werratal-Therme ist es am 25. August zu einem Badeunfall gekommen.

Dabei habe sich ein weiblicher Badegast mit langen Haaren unter Wasser in einer Messwasser-Pumpe im Bewegungsbecken verfangen. Von der Badeaufsicht zusammen mit mindestens fünf Badegästen sei die Frau gerettet worden. Das teilte Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix - „auf dringenden Wunsch der Familie“ - erst nach über einer Woche mit. Hix ist auch Geschäftsführer der Kurbetriebs-Gesellschaft, die die Therme betreibt.

Die Frau, deren Alter und Wohnort ebenfalls auf Wunsch der Familie nicht genannt wird, wurde bei Bewusstsein mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, berichtete Therme-Betriebsleiter Patrick Gerlach. Wie es der Frau jetzt geht, wurde nicht mitgeteilt.

Warum und wie es zu dem Unfall kam, werde zurzeit von Sachverständigen geprüft, sagte Hix. Mit Ergebnissen rechnet er erst in einigen Wochen. „Rein vorsorglich“, so Hix, sei die gesamte Therme einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen worden, „sodass keine Gefahr für die Badegäste besteht“.

Die Polizei in Eschwege bestätigt den Unglücksfall. Er sei ihr einen Tag später angezeigt worden. Auf „ausdrücklichen Wunsch der Geschädigten“ machte auch Pressesprecher Jörg Künstler keine näheren Angaben zu dem Opfer. (sff)

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.