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Riedbachbrücke in Bad Sooden-Allendorf feierlich eröffnet

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Von: Christoph Cortis

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Bürgermeister Frank Hix (links) und Ortsvorsteher Adolf Knierim stemmen sich von unten gegen die neue Brücke, auf der zahlreiche Schaulustige stehen.
Spaß muss sein: Aber noch höher wird die Riedbachbrücke nicht, so sehr sich Bürgermeister Frank Hix (links) und Ortsvorsteher Adolf Knierim auch gegen den Beton stemmen. © Chris Cortis

Festtag in Hilgershausen: Mit einer zünftigen Grillparty haben zahlreiche Einwohner und Gäste die Eröffnung der neuen Riedbachbrücke am Ortsrand dieses Bad Sooden-Allendorfer Stadtteils gefeiert.

Hilgershausen – Im idyllischen Forellental waren am frühen Donnerstagabend Jung und Alt zusammengekommen, um unter Beifall das obligatorische Zerschneiden des Flatterbandes mitzuerleben. Ortsvorsteher Adolf Knierim sprach von einem „Bauwerk für Generationen“.

Es löst die alte Brücke aus den 1930er Jahren ab, deren Tragkraft wegen ihres maroden Zustands bereits auf 7,5 Tonnen herabgestuft worden war. Als Kastenprofil wie ein auf den Kopf gestelltes U überspannt die neue Brücke das Fließgewässer noch deutlich höher als um die 40 Zentimeter, wovon zunächst ausgegangen worden war.

Der Durchlaufquerschnitt des Baches habe sich damit fast verdoppelt, stellte Bürgermeister Frank Hix mit Genugtuung fest, sodass die Gefahr von Überflutungen, wie bei Starkregenereignissen schon vorgekommen, zumindest erheblich reduziert sei. Wegen der jetzt höheren Brücke musste die Straße auf beiden Seiten angehoben werden. Gegenwärtig fehlen noch die Geländer, deren Funktion einstweilen zwei mehr als mannshohe Bauzäune übernehmen.

Vor zwei Jahren waren die Pläne für den Brückenbau erstmals öffentlich vorgestellt worden. Damals war man noch von Kosten in Höhe von 175 000 Euro ausgegangen. Tatsächlich fallen 190 000 Euro an, die in voller Höhe zulasten der Stadt gehen. „Hätten wir jetzt erst mit dem Bau begonnen, weiß ich nicht, wo wir gelandet wären“, kommentierte Hix die allgemein galoppierenden Preise.

Ortsvorsteher Knierim dankte der Stadt, namentlich Bauamtsleiter Helmut Franke, „seinem“ Ortsbeirat und der den Bau ausführenden Firma für jederzeit unkomplizierte Zusammenarbeit. In seinen Dank schloss er auch seinen ebenfalls erschienenen Amtsvorgänger Marcus Barth ein, der mit seinen Leuten die Initialzündung gegeben habe. Auf dem unmittelbar benachbarten Grillplatz schloss sich ein gemütliches Beisammensein mit Rostbratwürstchen und kühlen Getränken an.  (zcc)

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