Insgesamt liefen vier Tiere auf den Gleisen

Güterzug erfasste und tötete zwei ausgebrochene Kühe bei Oberrieden

Bad Sooden-Allendorf. Ein Zug hat am Dienstagmorgen bei Oberrieden zwei ausgebrochene Kühe erfasst und getötet. Das teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit.

Der Lokführer eines Güterzugs hatte die vier Kühe im Gleisbett zwar noch gesehen und sofort eine Vollbremsung eingeleitet, konnte eine Kollision mit zwei der vier Tiere aber nicht mehr vermeiden.

Wegen des Unfalls kam es am Dienstag zwischen 8.13 Uhr und 11.55 Uhr zu Verspätungen im Bahnverkehr. Die zweigleisige Strecke musste während der Bergungsarbeiten fast drei Stunden voll gesperrt werden. Insgesamt waren zwölf Züge betroffen, die laut der Bundespolizei insgesamt 289 Minuten Verspätung ansammelten.

Die Bundespolizei leitete gegen den Halter der Kühe, einen 51-Jährigen aus dem Eichsfeldkreis, ein Strafverfahren wegen des „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ ein. „In diesem Zusammenhang erinnern wir Tierhalter an ihre Pflichten“, betont ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kassel. „Insbesondere muss auf den Weiden ausreichend Futter vorhanden und Einzäunungen müssen ausreichend gesichert sein.“ Sonst können bei Unfällen von Weidevieh mit dem Bahnverkehr zivil- und strafrechtliche Konsequenzen auf die Besitzer zukommen. 

Rubriklistenbild: © dpa

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