Stadtfeuerwehrtag in Orferode: Jugendwehren zeigten ihr Können

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Alles unter Kontrolle: Bei der Übung in Orferode kümmerten sich die Jugendwehren aus Bad Sooden-Allendorf um alle anfallenden Aufgaben – vom Löschen des vermeintlich brennenden Dorfgemeinschaftshauses und dem Aufbau eines Sprungkissens bis zum Transport der „Verletzten".

Orferode. Wie gefährlich das Spiel mit dem Feuer ist, haben jetzt fünf Kinder aus Orferode erlebt - zum Glück nur bei einer Übung der Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Sooden-Allendorf.

Das Szenario: Die Kinder hatten im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) mit Streichhölzern hantiert und dabei einen Brand ausgelöst. Aus den Fenstern im ersten Obergeschoss drang glücklicherweise nur der weiße Qualm der Nebelmaschine und schnell wurde auch dem letzten Schaulustigen klar, dass es sich lediglich um eine Großübung handelte. Daran waren alle acht Bad Sooden-Allendorfer Jungendwehren anlässlich des Stadtfeuerwehrtages in Orferode beteiligt.

Punkt 17 Uhr heult im Badestädter Ortsteil die Sirene. Keine zwei Minuten später trifft schon die örtliche Jugendfeuerwehr im Tragkraftspritzenfahrzeug der Einsatzabteilung als erstes Team vor dem DGH ein. Schnell werden nach dem Einsatzbefehl die Schläuche ausgerollt und alles für den ersten Innenangriff vorbereitet. Währenddessen sind die Jugendwehren aus Kammerbach, Dudenrode und Ellershausen damit beschäftigt, die Wasserversorgung zum Teil über eine lange Wegstrecke sicherzustellen.

Längst ist auch der Feuerwehrnachwuchs aus Oberrieden am Einsatzort angekommen und konzentriert sich zunächst auf die Menschenrettung. Schnell bereiten sich zwei Jungen als Atemschutzgeräteträger mit ihren Attrappen auf den Einsatz im verqualmten Gebäude vor. Kurz darauf wird das erste von fünf „verletzten“ Kindern auf der Trage von zwei weiteren Mitgliedern der Jugendwehr geborgen und zur Versorgung zum Sammelplatz gebracht. Danach helfen die Oberriedener den Jugendwehren aus Orferode und Kleinvach beim Löschangriff auf das DGH.

Die Jugendwehr aus der Kernstadt ist sogar mit dem Sprungkissen angerückt und hat für den möglichen Fenstersprung eines Dummys unten auf dem Rasen vor dem Haus vorsichtshalber alles vorbereitet. Zum Sprung kommt es dann aber doch nicht. Damit es an der Einsatzstelle keine unnötigen Behinderungen durch vorbeifahrende Fahrzeuge gibt, hat die Jugendwehr aus Hilgershausen die Verkehrsabsicherung in der Dohlsbachstraße übernommen. Nach 20 Minuten ist die Übung vorbei und als Belohnung wartet auf die 70 Kinder und Jugendlichen aus acht Wehren und deren Betreuer am Festzelt zur Stärkung ein Imbiss. 

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