Eine Stadt hilft Bedürftigen

Bürger und Märkte spenden in Bad Sooden-Allendorf Lebensmittel

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Hier gibt’s Hilfe: Im Seniorentreffpunkt packen Annette Ruske-Wolf (links) und Alexandra Kobusch die Tüten mit gespendeten Lebensmitteln und anderen Artikeln. Dienstags und donnerstags gibt es auch frische Backwaren.

Aktion „Gemeinsam machen wir uns stark gegen die Not“ hilft mit Lebensmitteln und  Hygieneartikeln in Bad Sooden-Allendorf.

Im Zeichen der Coronakrise steht eine Hilfsaktion, die am Montag in Bad Sooden-Allendorf gestartet ist. Bürger und große Märkte am Ort greifen Bedürftigen mit der Spende von Lebensmitteln oder Hygieneartikeln unter die Arme.

„Gemeinsam machen wir uns stark gegen die Not“ heißt die Aktion, die unter dem Dach des lokalen Bündnisses für Familie und koordiniert von Sozialarbeiterin Annette Ruske-Wolf ins Leben gerufen worden ist. Zahlreiche Institutionen und Einrichtungen sind daran beteiligt, wie der Seniorentreffpunkt, der Jugendrat, das Awo-Jugendzentrum, das Second Home St. Annen und die Rhenanus-Schule, die auf die Unterstützung des Sozialkreises und des Kirchspiels Oberrieden bauen können. Als Nahversorger machen der dm-Markt sowie die Lebensmittelmärkte Edeka, Nahkauf, Rewe und Tegut mit.

Volle Einkaufstüten für Bedürftige

Weil angesichts des grassierenden Coronavirus’ längst auch die Tafeln die Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln eingestellt hätten, könnten viele Menschen in Bedrängnis geraten, zeigte sich Bürgermeister Frank Hix „überwältigt von den vielen positiven Rückmeldungen zu diesem Sozialprojekt“. Und so läuft die Hilfsaktion ab: Die genannten Märkte füllen Einkaufstüten mit Waren im Wert von fünf Euro (gern auch mehr) ab und bieten sie Kunden zum Kauf an, um Konserven, Reis, Nudeln, Kekse und andere haltbare Artikel an Bedürftige weiterzugeben. Andererseits spenden sie kartonweise solche Waren, die dann zur Abgabe an Hilfsbedürftige in Tüten umgefüllt werden. Dienstags und donnerstags zwischen 13 und 15 Uhr werden im Seniorentreffpunkt (Eingang vom Landivisiau-Park aus) die Tüten an jene verteilt, die darum nachsuchen.

Unterstützen können Bürger die Aktion auch mit Geldspenden für Lebensmittelgutscheine unter dem Stichwort „Gemeinsam gegen Not“ bei der Sparkasse Werra-Meißner (DE 87 5225 0030 0051 0002 22) und der VR-Bank Werra-Meißner (DE 86 5226 0385 0008 6233 10).

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