Bürgermeister Hix: „Klein-Venedig findet statt“

Vor dem Wiederaufbau: Die Steine, die Anfang Dezember den Hang zum Fischerstad hinab stürzten, werden vor der die Straße „Hinter der Mauer“ sichernden Betonwand wieder zur Mauer aufgeschichtet. Hier bearbeitet Eljasfi Ramisi die Quader noch etwas. Fotos: Forbert

Bad Sooden-Allendorf. Dass die Sanierung der Stadtmauer oberhalb des Fischerstads vor dem Erntedank- und Heimatfest abgeschlossen ist, daran lässt Bürgermeister Frank Hix keinen Zweifel.

Nach zwei Jahren, in denen der Fischerstad wegen der maroden und dann Anfang Dezember 2015 auch teilweise abgestürzten Stadtmauer gesperrt war, soll die romantischste Flaniermeile Allendorfs wieder begangen werden können, wenn am Erntefest-Samstagabend die „Werra in Flammen“ ist.

Bereits vorige Woche rückten die Bauarbeiter an, um den Mauerabschnitt und den Hang samt der Treppen wieder herzustellen. Vor die bereits über den Winter hochgezogene Spritzbetonwand, die nun den Druck der Straße Hinter der Mauer aufnimmt und den Hang sichert, werden die alten Naturmauersteine aufgeschichtet. Dadurch verschwindet die Betonwand optisch, die Jahrhunderte alte Ansicht wird wieder hergestellt.

In Absprache mit der Denkmalpflege wird auch die Treppe aus Betonwerksteinen wieder hergestellt, erläuterte Bauamtsleiter Helmut Franke bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstag zusammen mit Diplom-Ingenieur Winfried Konle vom Baugrund-Institut (Kassel/Hann. Münden) und Polier Johann Jannsen von der Eschweger Baufirma Beck-Bau.

Lediglich das Geländer für die Anlage kann erst nach dem Erntefest installiert werden. Der Zugang zum bald wieder freigegebenen Fischerstad ist aber über den Steinweg im Norden und die Bahnhofstraße im Süden möglich. Auch das Sicherheitsgeländer an der Straße Hinter der Mauer ist bis zum Erntefest angebracht, ist Franke zuversichtlich. Und die durch den Mauerschutt verwüsteten Gärten seien dann auch wieder hergerichtet.

Nach dem Erntefest soll auch noch der marode Stützpfeiler am Grundstück von Marianne Harder am Steinweg saniert werden. Insgesamt kosten die Restarbeiten jetzt die Stadt noch einmal 200.000 Euro.

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