Zu Gast bei Steinmeier

Allendorfer war beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten

+
Empfang im Schloss Bellevue: First Lady Elke Büdenbender und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier umrahmen Stefan Heuckeroth-Hartmann. Zur Feier des Tages trägt der Diplom-Ingenieur eine hölzerne Fliege, die er vor mehr als 20 Jahren bei einer „Haute Couture für Architekten“ geschnitzt hat.

Der Bundespräsident Frank-Walter-Steinmeier empfing den Allendorfer Stefan Heuckeroth-Hartmann

Der 60-Jährige, der vor 30 Jahren Mitbegründer des Arbeitskreises Grenzinformation gewesen ist, war soeben Gast beim traditionellen Neujahrsempfang des Staatsoberhauptes im Berliner Schloss Bellevue.

Dazu hatten Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender neben Repräsentanten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens auch 70 Bürger aus der gesamten Republik eingeladen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Unter vier Hessen war Heuckeroth-Hartmann der einzige Vertreter aus dem Norden des Bundeslandes.

Breites ehrenamtliches Engagement 

Ehrenamtlich tätig ist er außerdem im Förderverein Freibad, bei der Feuerwehr, als 2. Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die Werraversalzung und in Göttingen als Vorsitzender des Vereins zur Bekämpfung von Nieren-, Bluthochdruck-, Rheuma- und Knochenerkrankungen.

Seine Einladung zum Amtssitz Steinmeiers ging zurück auf eine entsprechende Empfehlung der Hessischen Staatskanzlei, mit der der Diplom-Ingenieur und Lehrbeauftragte für Architektur und Bauwesen seit langer Zeit wegen des Museumsausbaus in engem Kontakt steht.

Schon am 3. Oktober anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls in Berlin waren Heuckeroth-Hartmann und seine Partnerin Dorothee Junkermann zu Gast in der Bundeshauptstadt, wo sie in der hessischen Landesvertretung das Grenzmuseum einem größeren Publikum vorstellten.

Das Grenzmuseum steht vor größerem Ausbau 

Derzeit steht Schifflersgrund vor einem größeren Ausbau, der mit Kosten von 2,4 Millionen Euro veranschlagt ist. Jeweils 600.000 Euro haben die Länder Hessen und Thüringen zugesagt, 1,2 Millionen Euro steuert das Kultusministerium in Berlin bei. Der Bewilligungsbescheid wird in den nächsten Tagen erwartet.

Beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten wurde dem Gast aus Bad Sooden-Allendorf eine besondere Ehre zuteil, indem ihm zum festlichen Mittagessen der Platz unmittelbar an der Seite von Steinmeier zugewiesen wurde.

Der erkundigte sich lebhaft nach der Entwicklung des ersten Grenzmuseums, das mittlerweile schon deutlich mehr als eine Million Besucher gezählt hat, und gab seine Absicht preis, noch in diesem Jahr auf dem „grünen Band“ zu wandern, wie der frühere Todesstreifen zwischen Ost- und West-Deutschland genannt wird. 

Bundespräsident bekam eine Einladung 

Es folgte die prompte Einladung von Heuckeroth-Hartmann, der nun für den Besuch Steinmeiers mit Marco Lenarduzzi vom Geo-Naturpark Frau-Holle-Land ein Programm unter dem Stichwort Natur und Geschichte ausarbeiten will.

Ein weiteres erfreuliches Resultat des Neujahrsempfangs: Inzwischen liegen die ersten Anfragen für einen Besuch des Grenzmuseums zwischen Bad Sooden-Allendorf und Sickenberg vor, so aus Fürth und Dresden. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.