„Das war ein Glückstreffer“

Dank Aktion Mensch: Sozialkreis Bad Sooden-Allendorf leistete Corona-Hilfe

Nehmer und Geber: Die 14-jährigen Schülerinnen (vorn von links) Violetta Fischer, Julia Hopfauf und Noemi Mehmel rahmen Käthe Pflug (Sozialkreis, Zweite von links) ein; dahinter (von links) Heike Krumpholz und Rebekka Wendt (Diakonie), Claudia Mehmel (Förderverein Rhenanus-Schule), Silke Bárcenas (Schulleitung) und Astrid Becker (Gemeinsam gegen Not).
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Nehmer und Geber: Die 14-jährigen Schülerinnen (vorn von links) Violetta Fischer, Julia Hopfauf und Noemi Mehmel rahmen Käthe Pflug (Sozialkreis, Zweite von links) ein; dahinter (von links) Heike Krumpholz und Rebekka Wendt (Diakonie), Claudia Mehmel (Förderverein Rhenanus-Schule), Silke Bárcenas (Schulleitung) und Astrid Becker (Gemeinsam gegen Not).

Mit Geld von der Aktion Advent konnte der Sozialkreis aus Bad Sooden-Allendorf viel Hilfe leisten.

Bad Sooden-Allendorf – Die Genugtuung steht Käthe Pflug ins Gesicht geschrieben. Sie ist die „Finanzministerin“ des Badestädter Sozialkreises, der vor Jahresfrist bei der Aktion Mensch mehr als 40 000 Euro loseisen konnte, um während der Corona-Krise vielen Menschen in Bad Sooden-Allendorf unter die Arme zu greifen: sozial schwachen Familien, Behinderten, chronisch Kranken, Obdachlosen und nicht zuletzt Kindern.

„Das war ein Glückstreffer“, sagt Käthe Pflug, die jetzt Bilanz zog, nachdem das Geld so gut wie aufgebraucht ist. 2150 Euro hatte der Sozialkreis aus eigenen Mitteln beigesteuert und die Hilfssumme auf knapp 43 000 Euro hochgeschraubt.

85 Prozent des Geldes wurden nach ihren Angaben für den Einkauf von Lebensmitteln eingesetzt, 15 Prozent für das Beschaffen von Masken und Desinfektionsmitteln. Von den Gutscheinen, zur Verteilung ausgegeben an den Verein Gemeinsam gegen Not, die Diakonie und den Förderverein der Rhenanus-Schule, profitierten diejenigen, die von der Pandemie in besonderer Weise betroffen waren.

Zum zweiten Mal gehören dazu auch jene Kinder, die im August vorigen Jahres an der so bezeichneten „Summerschool“ teilnehmen, um während der Ferien Versäumtes nachzuholen und Wissenslücken zu schließen, nachdem wegen der Pandemie viele Unterrichtsstunden ausgefallen waren. Sie erhalten während der zwei Wochen täglich ein gesundes Frühstück aus Obst, Vollkornbrötchen, einem Erfrischungsgetränk und einem Snack. Bei der Premiere im Vorjahr hatten 65 Mädchen und Jungen dieses Angebot wahrgenommen. Alle Vertreterinnen der genannten Organisationen zeigten sich dankbar für die großzügige Unterstützung, die als einmalige Aktion Ende dieses Monats ausläuft. Fortgesetzt werden, so Käthe Pflug, könne sie nur, falls genügend Spenden aus der Bevölkerung eingingen. Spendenkonto: DE 87 522 603 85 0008 6149 20 (zcc)

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