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Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf wird „leitungswasserfreundlich“

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Von: Stefan Forbert

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„Zunftschild“ des Familienzentrums Bad Sooden-Allendorf an der Weberstraße.
Jetzt auch leitungswasserfreundlich: Das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf an der Weberstraße. © Familienzentrum

Pünktlich zum Weltwassertag, der jährlich am 22. März stattfindet, hat sich das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf als „Leitungswasserfreundliches Unternehmen“ durch den Verein „a tip: tap“ auszeichnen lassen.

Bad Sooden-Allendorf – Die wichtigsten Kriterien, die es dafür zu erfüllen gilt, sind das kostenlose Bereitstellen von Leitungswasser an einer sauberen Entnahmestelle für die Arbeitnehmer, die interne Kommunikation über die Vorteile, Leitungswasser als Trinkwasser zu nutzen, und der Beschluss, kein Budget mehr für Flaschenwasser auszugeben. Das teilt das Familienzentrum mit.

Um den Gedanken weiter zu verbreiten, wie durch solch eine einfach umsetzbare Maßnahme nicht nur sehr viel für das Klima, sondern auch für den Körper getan werden kann, wird der Verein zusammen mit der Organisation „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“ am kommenden Donnerstag, 24. März, von 10 bis 12 Uhr an einem gemeinsamen Infostand auf dem Marktplatz in Allendorf kostenfrei leere Trinkflaschen an Interessierte ausgeben und außerdem über Leitungswasser als klimafreundliches Trinkwasser informieren.

Zudem wurde die Brunnen-Apotheke im Ortsteil Bad Sooden, als „Refill-Station“ gewonnen. Dort können nun an zum Beispiel heißen Sommertagen Familien, Senioren oder Fahrradreisende ihre Trinkflasche kostenfrei mit Leitungswasser wieder auffüllen lassen.

Der gemeinnützige Verein „a tip: tap“ (ein Tipp: Leitungswasser) mit Sitz in Berlin setzt sich seit mehr als zehn Jahren für den Genuss von Leitungswasser, gegen Verpackungsmüll und damit für eine ökologisch-nachhaltige Lebensweise ein.

„Ein Umstieg auf das Trinkwasser aus dem Hahn spart nicht nur viel Geld, sondern auch Verpackungsmüll, Transport und dadurch jede Menge CO2-Emissionen“, heißt es noch in der Pressemitteilung des Familienzentrums. Es sei ein einfacher und effizienter Einstieg in ein nachhaltigeres Leben – auch am Arbeitsplatz. Und es sei auch eine gute Option, denn das Leitungswasser in Deutschland sei flächendeckend von sehr guter Qualität und werde streng kontrolliert.  (sff)

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