Berggasthof Ahrenberg: Ferdinand Stöber feierte 80. Geburtstag

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Doppelter Grund zum Feiern: Ferdinand Stöber, hier an seinem Lieblingsplatz auf der Terrasse vor der Kulisse Allendorfs, feierte gestern seinen 80. Geburtstag und das 110-jährige Bestehen des Berggasthofes Ahrenberg.

Ahrenberg. Senior-Chef Ferdinand Stöber hat viel erlebt, seit der Berggasthof Ahrenberg besteht: Anfänge in einer Scheune, Kriegswirren und viele Erweiterungen des Hauses.

Eines ist jedoch immer gleich geblieben: „Ich wollte meinen Gästen immer nur das Beste bieten“, sagt der Mann, der natürlich am Ahrenberg geboren wurde und gestern mit einer großen Gästeschar seinen 80. Geburtstag und das 110-jährige Bestehen des Berggasthofes feierte.

Nach seiner Schulzeit lernte Stöber Koch in der Stadthalle Kassel, war dann einige Jahre in den Küchen großer Häuser in Bremen, Baden-Baden und der Schweiz tätig, ehe er nach einer weiteren Ausbildung an der Hotelfachschule 1960 zurückkehrte und den Gasthof von seinem Vater übernahm.

Viel fürs Leben gelernt 

„Wenige Jahre zuvor wurden die ersten Zimmer gebaut“, erinnert sich der Senior-Chef. Wesentliche Ziele seien immer gewesen, die Gästezahlen und den Komfort zu steigern.

Dass er diese Ziele durchaus beharrlich verfolgt hat, bestätigt Köchin Sabine Holzhauer: „Für seine Gäste wollte er immer das Beste - und aß selbst nur ein Stück Brot. Aber er konnte auch laut und sehr deutlich werden,“ sagt Holzhauer mit einem Schmunzeln.

Seine Art und Weise habe er auf der Hotelfachschule erlernt, dort habe man ihm viel für das gesamte Leben mitgegeben, sagt der 80-Jährige, dessen Frau Gisela ihm immer zur Seite stand und insbesondere nach seinem Herzinfarkt "den Laden geschmissen hat“.

Inzwischen hat Ferdinand Stöber die Geschicke des Berggasthofes Ahrenberg in die Hände seiner Tochter Silke gelegt - was ihn aber nicht daran hindert, täglich nach dem Rechten zu schauen. Rückblickend sagt er sichtlich zufrieden: „Ich würde alles genauso wieder machen.“

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