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Feuerwehren in Bad Sooden-Allendorf auf der Suche nach neuen Mitgliedern

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Von: Stefan Forbert

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Die Geehrten der Badestädter Freiwilligen Feuerwehren stellten sich gemeinsam mit den Ehrengästen aus Politik und Brandschutz vor dem Kultur- und Kongresszentrum auf.
Die Geehrten der Badestädter Freiwilligen Feuerwehren stellten sich gemeinsam mit den Ehrengästen aus Politik und Brandschutz vor dem Kultur- und Kongresszentrum auf. © Feuerwehr Bad Sooden-Allendorf

Nach dem Ausfall der gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2021 konnten sich die Brandschützer aller Feuerwehren von Bad Sooden-Allendorf nun wieder im Kultur- und Kongresszentrum in Sooden zusammenfinden.

Bad Sooden-Allendorf – Stadtbrandinspektor (SBI) Andreas Eichenberg berichtete über die vergangenen zwei Jahre „Feuerwehrleben“ unter Corona-Bedingungen und dessen Herausforderungen und Einschränkungen. Des Weiteren verwies er darauf, gerade im Bereich der Jugend- und Kinderfeuerwehren weiterhin viel Einsatz zeigen zu müssen, um Mitglieder zu werben und letztendlich auch halten zu können. Mit Spiel und Spaß könnten die Feuerwehren die Brandschützer von morgen gewinnen und somit die Mitgliederzahlen zumindest stabil halten. Gerade in den vergangenen fast zehn Jahren hätten die Jugendfeuerwehren über die Hälfte ihrer Mitglieder einbüßen müssen.

Trotz der Umstände in den vergangenen zwei Jahren und den niedrigeren Einsatzzahlen gab es nicht minder schwere Einsätze. Bei vielen größeren Bränden in benachbarten Kommunen unterstützten die Feuerwehren ihre Kameraden oft über mehrere Stunden hinweg tatkräftig.

Politik dankte den Ehrenamtlichen

Begrüßen konnte der SBI zu der Versammlung auch Gäste aus Politik und Feuerwehr. Bürgermeister Frank Hix (CDU) bedankte sich für die ehrenamtliche, keinesfalls selbstverständliche Arbeit. Landrätin Nicole Rathgeber (Freie Wähler) bewunderte die Leistung, täglich und rund um die Uhr für Einsätze bereitzustehen. Wie sie sagte auch Stadtverordnetenvorsteher Mario Ziegler (SPD) den Brandschützern die Unterstützung aus der Politik zu.

Kreisbrandinspektor Christian Sasse würdigte insbesondere die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehren, auch gerade, wenn es mal über die städtischen Grenzen hinaus ginge. Vom Kreisfeuerwehrverband überbrachte Erich Hildebrand die neuesten Informationen. Außerdem war der Abend von Ehrungen geprägt.

Viele Ehrungen, Anerkennungsprämien und eine Beförderung

Mit dem Hessischen Brandschutzehrenzeichen am Bande in Gold ausgezeichnet wurden die Feuerwehr-Aktiven Manfred Bode (Kleinvach), Rainer Hennemuth (Dudenrode) und Ralf Ullrich (Bad Sooden-Allendorf), in Silber bekamen es Katharina Fiedler (Bad Sooden-Allendorf), Mark Rammenstein (Dudenrode), Tony Rehbein und Simon Sander (beide Kammerbach).

Anerkennungsprämien gingen an: Für aktiven Dienst seit 40 Jahren Stefan Scharf (Kernstadt), Manfred Bode (Kleinvach), Uwe Lütticke (Orferode) und Karsten Faßhauer (Hilgershausen); für 30 Jahre Heiko Neuenroth (Dudenrode) und Andy Scheinert (Kernstadt); für 20 Jahre Kevin Meyer (Kernstadt), Jens Carvei (Kleinvach), Siegfried Schäfer (Orferode), Sabrina Oesterheld (Oberrieden), Mark Rammenstein (Dudenrode), Sabrina Köhler (Oberrieden), Sandra Stöber (Ellershausen) und Andreas Rehbein (Dudenrode); für 10 Jahre Kevin Zimmermann (Kammerbach), Patrick Scharf, Lars Faßhauer, Carsten Rettberg, Christian Kell (alle Kernstadt), Stefan Köhler (Orferode), Maximilian Lange (Hilgershausen), und Dominik Köhler (Oberrieden).

Auch eine Beförderung wurde verkündigt: Stefan Müller (Kernstadt) ist jetzt Brandmeister.

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