Straße bleibt geöffnet

Freie Fahrt am Markt in Bad Sooden-Allendorf

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Durchfahrt bleibt: Auch künftig dürfen Autofahrer am Marktplatz in Bad Sooden-Allendorf parken – aber nur am rechten Straßenrand. Links gilt nun ein Parkverbot. Den Autofahrern, die in unserem Bild ihre Fahrzeuge am linken Rand abgestellt haben, droht also ein Knöllchen.

Bad Sooden-Allendorf. Gute Nachrichten für alle, die vor dem Bad Sooden-Allendorfer Rathaus anhalten und kurze Erledigungen rund um den Marktplatz machen wollen: Die Straße „Am Marktplatz" bleibt zwischen Schusterstraße und Ackerstraße als Durchfahrt freigegeben.

Ursprünglich habe nicht über die Straße zum Rathofplatz nutzen können, sagt Bürgermeister Frank Hix. Sie sei während der Sanierung der Ackerstraße freigegeben worden, damit der Verkehr nicht die ganze Innenstadt umrunden musste und es damit auch mehr Parkmöglichkeiten gab. Das kam bei den Allendorfern sehr gut an - so dass sich der Magistrat der Badestadt jetzt dazu entschloss, die Straße auch nach Ende der Bauarbeiten offen zu lassen. Somit hatte auch die Initiative von einigen Allendorfer Geschäftsleuten Erfolg, die 600 Unterschriften für die dauerhafte Öffnung der Straße gesammelt hatten.

Die Straße „Am Marktplatz“ bleibt verkehrsberuhigter Bereich („Spielstraße“), Autos dürfen hier nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren, Autofahrer und Fußgänger müssen aufeinander Rücksicht nehmen.

Auch das Parken ist weiterhin möglich, wird allerdings in der Fläche eingeschränkt, damit die Marktbeschicker mit ihren großen Wagen besser rangieren und auch die Besucher auf der Terrasse des Ratskellers nicht direkt neben den parkenden Autos sitzen müssen. Ab sofort darf man nur noch am rechten Straßenrand innerhalb der Metallmarkierung im Pflaster parken, am linken Straßenrand gilt Halteverbot. „Das kontrollieren wir auch schon und verteilen im Zweifelsfall Knöllchen“, kündigt Hix an. Das Parken bleibt, wenn man eine Parkscheibe nutzt, tagsüber für eine Stunde kostenlos.

Die Senkung der Preise für die Dauerparkausweise in Allendorf von 200 auf 100 Euro pro Jahr hatte offenbar Erfolg, berichtet Bürgermeister Hix weiter. In der Woche nach der Senkung habe es gleich zehn neue Anfragen nach Parkausweisen gegeben, so Hix. Vorher hätte man nur zwei Ausweise zum Preis von 200 Euro verkauft.

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