Für ein attraktives Entree

Aber die Art der Bebauung von Sooden-Süd ist noch offen

Letztes Baugebiet in Sooden-Süd: Das städtische Grundstück – hier ein Teilbereich – umfasst 15 500 Quadratmeter. Im Hintergrund sind die Balzerborn-Kliniken zu erkennen.
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Letztes Baugebiet in Sooden-Süd: Das städtische Grundstück – hier ein Teilbereich – umfasst 15 500 Quadratmeter. Im Hintergrund sind die Balzerborn-Kliniken zu erkennen.

In einem Punkt ist sich der Bauausschuss von Bad Sooden-Allendorf einig: Als Entree zum Kurviertel soll das letzte in Sooden-Süd noch vorhandene Baugebiet attraktiv gestaltet werden.

Bad Sooden-Allendorf – Wie es am Ende aussehen wird, blieb am Dienstagabend in der Sitzung dieses Gremiums aber offen, das deswegen auch auf eine Empfehlung für das Stadtparlament von Bad Sooden-Allendorf verzichtete.

Zwischen Fritz-Gottsleben-Straße im Norden, Am Bruch im Süden, Konrad-Adenauer-Allee im Westen und Auf den Teichhöfen im Osten steht eine städtische Fläche von 15 500 Quadratmetern zur Bebauung bereit. Die ist seit 1975 für Kur und Erholung ausgewiesen.

Vor Kurzem war sie – wie berichtet – auch als möglicher Standort für ein Hotel ins Gespräch gebracht worden, wofür nach Einschätzung von Ausschuss-Vorsitzendem Stefan Heuckeroth-Hartmann eine Fläche von etwa 3000 Quadratmetern benötigt würde.

Andererseits müsse noch geklärt werden, ob die angrenzenden Balzerborn-Kliniken expandieren wollten. Die seien mit aktuell 200 Betten „fast nicht überlebensfähig“. Um die Reha-Klinik auf Dauer wirtschaftlich betreiben zu können, müsse sie nach Überzeugung des Vorsitzenden zwischen 280 und 300 Betten vorhalten.

Infrage kämen außerdem die komplette oder teilweise Bebauung des Areals mit Einfamilienhäusern als Fortsetzung des inzwischen abgeschlossenen ersten Bauabschnitts oder ein Mix aus den verschiedenen Optionen.

Gegenwärtig besteht das Baugebiet aus einer größeren Wiese, einzelnen Gärten und einer landwirtschaftlich genutzten Fläche, was in der Summe nicht als die beste Visitenkarte angesehen wird.

Einen Schritt weiter ist der Bauausschuss mit der Änderung des Bebauungsplanes Allendorf-Nordost. Auf der Ecke Wilhelm-Büchner-Straße / Asbacher Landstraße möchte ein Privatinvestor auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück ein Mehrfamilienhaus errichten. Mit Rücksicht auf die Nachbarn, so wurde als Empfehlung ans Parlament beschlossen, soll es aber keine Höhe von zwölf, sondern nur von neun Metern haben, sich dafür aber eventuell in der Breite weiter ausdehnen können.

Zunächst geht der Bauausschuss von einer Grundfläche von 32 mal 17,50 Metern, also 560 Quadratmetern, aus. In Betracht komme aber auch eine Grundfläche von 640 Quadratmetern (32 mal 20 Meter). In beiden Fällen betrüge der Abstand zum Nachbarn sechs Meter.  

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