Rivale braucht in der Eilse-Sporthalle noch einen Punkt

BSA-Gegner TSV Ost-Mosheim plant Meisterstück

Kraftvoll: Hoch steigt Rechtsaußen David Fischer von der TSG Bad Sooden-Allendorf (am Ball) und lässt sich am Kreis nicht mehr vom Wurf abhalten. Foto: per

Bad Sooden-Allendorf. Für Gastgeber TSG Bad Sooden-Allendorf soll das letzte Saison-Heimspiel in der Handball-Bezirksliga A einen versöhnlichen Ausklang bringen, für Gegner TSV Ost-Mosheim II den Höhepunkt einer grandiosen Saison.

Dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter fehlt noch ein Punkt zum Meisterstück, und der Titeltraum soll für die Gäste morgen um 16.30 Uhr in der Eilse-Sporthalle in Erfüllung gehen. „Wir haben gehört, dass die Ost-Mosheimer viele Fans mitbringen werden. Da wird bestimmt noch einmal richtig Stimmung in unserer Halle aufkommen“, erklärt BSA-Trainer Sebastian Neuenroth.

Natürlich weiß er genau, dass der Gegner kaum nochvom Spitzenrang zu verdrängen sein wird, gleichwohl will er sich mit seiner Mannschaft ordentlich aus der Affäre ziehen und dem Favoriten nochmals alles abverlangen. „Im Hinspiel haben wir prächtig dagegengehalten und gegen die Ost-Mosheimer bis zur 45. Minute noch geführt“, erinnert sich Neuenroth.

Erst als bei den Gästen in der Schlussphase die Kraft nachließ, nutzte der Gegner sein großes Repertoire und wendete mit vielen gleichwertigen Spielern auf der Bank das Blatt zum letztlich noch deutlichen 32:24-Erfolg. „Unser Ziel muss erneut sein, unsere gewohnte Form abzurufen. Gegen so starke Mannschaften wie unseren nächsten Gegner kann man sicherlich verlieren, es kommt aber auf die Art und Weise an wie man sich verkauft“, sagt der BSA-Coach.

Verkaufen wollen sich die Gastgeber natürlich auch im Rückspiel teuer, erschwert wird dies aber durch den Ausfall mehrerer Stammkräfte. Besonders schwer wiegt der von Rückraumspieler Alexander Klingmann (Urlaub), der mit seiner Schnelligkeit für einige Nadelstiche hätte sorgen können. Auch der beruflich verhinderte Lukas Hasselbach und der privat unabkömmliche Torhüter Attila Dincel sind nicht dabei.

„Der Tabellenführer wird sich sicherlich noch an den Spielverlauf im ersten Vergleich erinnern und wird deshalb von Beginn an konzentriert auftreten“, ist sich Sebastian Neuenroth sicher. Kein Grund aber für die Hausherren, den Kopf in den Sand zu stecken. Etwas zu verlieren haben in diesem Spiel nur die Gäste.

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