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Saison-Eröffnung: Soundgarten-Veranstalter legt Bekenntnis zu Bad Sooden-Allendorf ab

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Von: Christoph Cortis

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Ein Prost auf den 3. Soundgarten: Landrätin Nicole Rathgeber (von links), Mario Borschel und Martina Adler (Hessensound) und Bürgermeister Frank Hix.
Ein Prost auf den 3. Soundgarten: Landrätin Nicole Rathgeber (von links), Mario Borschel und Martina Adler (Hessensound) und Bürgermeister Frank Hix. © Chris Cortis

Gut sechs Wochen vor dem ersten Konzert eröffnete das Soundgarten-Festival bei einem kühlen Getränk.

Bad Sooden-Allendorf – Ein Bekenntnis zu Bad Sooden-Allendorf als dauerhaften Standort des Open-Air-Festivals Soundgarten hat der Veranstalter Hessensound (Eschwege) abgelegt. Gut sechs Wochen vor der dritten Auflage der Veranstaltungsreihe mit hochkarätigen Künstlern erklärte Sprecherin Martina Adler an der Seite von Hessensound-Chef Mario Borschel: „Wir stehen hier, weil der Soundgarten hier eine Heimat gefunden hat.“

Anlass war am frühen Donnerstagabend die Eröffnung der Soundgarten-Bar, die im Stadtgraben bis in den September hinein an Wochenenden und Feiertagen zu entspannten Stunden einlädt.

Nur zwischen den Zeilen ging Adler auf den politischen Streit um Vertragsfristen ein – wir berichteten. Ganz bewusst wiederholte sie allerdings, was sie als Wunsch schon im vergangenen Jahr geäußert hatte: „Dass wir hier bleiben können und es hoffentlich der Beginn einer wunderbaren Festival-Geschichte ist.“ Den Soundgarten werde es in jedem Fall weiter geben, versicherte sie und fügte hinzu: „Wenn es nach uns geht und auch am Ort gewollt ist, sehr gern genau hier an der Werra in Bad Sooden-Allendorf.“ Starker Beifall kam als Echo zurück.

Ganz viele Menschen, sagte die 40-Jährige, hätten verstanden, „was uns am Herzen liegt“: mit guten nachhaltigen Kulturangeboten unter freiem Himmel und für alle Generationen einen Beitrag zu leisten zu einer vielfältigen Kulturlandschaft im ländlichen Raum.

Welch einen hohen Stellenwert auch die Landesregierung gerade diesem Aspekt beimesse, werde deutlich an der „brandaktuellen“ Zusage der erneuten Förderung durch das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Konkret bedeute das, im Konzept von Hessensound werde so viel Potenzial gesehen, dass es auch für die Zukunft erhalten bleiben solle.

Der Soundgarten solle „einfach Spaß machen und ist unsere kulturelle Liebeserklärung an den Sommer in der Region“, dankte Martina Adler den vielen Akteuren und Unterstützern rund um das Festival und hob besonders „alle geduldigen Nachbarn“ hervor.

Landrätin Nicole Rathgeber ging auf die schwierigen Bedingungen während der beiden vorangegangen Festivals ein: „Ich ziehe meinen Hut, dass Hessensound trotz Corona nicht aufgegeben hat.“ Erneut warte auf die Besucher ein großartiges Programm: „Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre.“

Bürgermeister Frank Hix bezeichnete den Soundgarten als „eine tolle Einrichtung für den ganzen Kreis“. Den Veranstaltern zollte er hohen Respekt: „Sie haben einen Schatz gehoben. Den gilt es zu bewahren.“

Die zahlreichen Gäste freuten sich über eine großzügige Bewirtung durch ein aufmerksames und flottes Team. (zcc)

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