Krimis und Geistliches

Hörspielkirche Bad Sooden-Allendorf: Programm steht fest 

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Ziehen mit der Hörspielkirche an einem Strang: Gerhard Rademacher und Jörg Tiedemann (im Vordergrund von links) sowie (dahinter von links) Pfarrer Hubertus Spill, Anneliese Driehorst, Franz Kämmer, Volker Schulz, Ilona Tux, Heike Krumpholz, Sigi Gundlach, Fred Klingler, Erika Heinitz, Pia Klingler und Hermann Huy.

Bad Sooden-Allendorf. Schönes, Schauriges und Heiteres würden zu erleben sein. So beschreibt Pfarrer Hubertus Spill geistliche und weltliche Konzerte, Lyrik und Prosa, Krimi und Komödie.

Damit geht die evangelische Kirchengemeinde St. Crucis am Samstag, 10. Juni, in ihre dritte Hörspielsaison, die im Lutherjahr nicht ganz, aber wesentlich auch im Zeichen des Reformators steht.

Bis zum 16. Juli immer mittwochs bis sonntags um 15, 16.30 und 19 Uhr werden bei 79 Veranstaltungen in der Taufkapelle über eine hochwertige Ton-Audio-Anlage 31 Hörspiele und Konzerte für, wie Spill sagt, einen „kirchlichen Kultursommer“ sorgen. Zum Auftakt und Saisonabschluss gebe es aber auch Live-Musik, kündigte der umtriebige Pfarrer an, als er jetzt das fünfwöchige Programm vorstellte. Mit dabei auch Erika Heinitz, Jörg Tiedemann und Sigi Gundlach von der Projektgruppe, die sich zusammen mit Brigitte Brandt monatelang viel Arbeit bei der Vorbereitung gemacht hatte.

Großer Wert wurde nach Angaben Spills darauf gelegt, dem Publikum Neues zu bieten und auf Wiederholungen aus den beiden Vorjahren nach Möglichkeit zu verzichten. So gebe es auch nur eine einzige Neuauflage, wenn der bekannte Schauspieler Ben Becker die Verteidigungsrede des Judas Ischariot spricht. Auf CD zu hören sind auch Julia Zeh mit einem spannenden Krimi, Karl-Maria Brandauer mit Mozart-Briefen und Margot Käßmann mit eigenen Texten unter dem Titel „In der Mitte des Lebens“.

Beim musikalischen Auftakt am 10. Juni wird bei schönem Wetter auf dem Kirchplatz, sonst in der frisch renovierten Kirche, zusammen mit der Sängerin Denisa Zaharia die Bigband der Rhenanus-Schule auftreten. Sie stellt nicht wenige Freiwillige, welche die Hörspiel-Besucher durch die Saison mit Rat und Tat begleiten. Dazu gehört auch die Familie Ruske, welche die Idee von der Müritz an die Werra gebracht hatte. Ebenfalls ein Live-Konzert, diesmal mit Schlagersängerin Angela Wiedl, gibt es zum Saisonabschluss.

Die CDs, die jedes Mal auch zum Kauf angeboten werden, hätten 90 Prozent der Verlage kostenfrei zur Verfügung gestellt, freute sich Pfarrer Spill, der zugleich auch allen anderen Förderern und Sponsoren dankte.

Nach dem brandenburgischen Städtchen Federow und Sittlingen am Bodensee ist das hessische Bad Sooden-Allendorf deutschlandweit die dritte Kommune mit einer Hörspielkirche, die wegen der geografischen Lage im Internet unter www.hoerspielkirche-mitte.de informiert.

Dort ist ausführlich auch das gesamte Programm zu erfahren mit Zusatzinformationen zu Inhalten und Akteuren.

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