Eagles-Tribute-Band "Igels" brachte alte Musikzeit zurück

Open-Air-Konzert auf Schloss Rothestein begeisterte 450 Fans

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Gitarrenlastig: Zehn verschiedene Gitarren spielten die Musiker der Eagles-Tribute-Band "Igels" am Freitagabend im Innenhof von Schloss Rothestein vor 450 Eagles-Fans.

Bad Sooden-Allendorf. Zehn Gitarren, sechs Mikrophone und die passende Location: Die Eagles-Tribute-Band "Igels" hat am Freitagabend über 450 Zuschauer auf Schloss Rothstein begeistert. 

Diese Mischung hat gestimmt: Duftes Wetter, dufte Location, dufte Musik und duftes Publikum. Dazu das liebliche Bouquet eines Gläschens Wein und der verführerische Wohlgeruch von Bratwurst, Pizza und Co.

Kurzum: Einfach alles war dufte am Freitagabend auf Schloss Rothestein beim Auftritt der „Igels“, Deutschlands erfolgreichster Tribute-Band der legendären US-amerikanischen Formation „The Eagles“ um ihre genialen Songschreiber und Lead-Sänger Don Henley und Glenn Frey, der vor anderthalb Jahren gestorben ist.

Gut 450 Fans überwiegend mittleren Alters zog es in den restlos ausverkauften Innenhof des Schlosses hoch über der Werra, um in märchenhaftem Ambiente zu den Klängen der achtköpfigen Truppe aus dem Rhein-Main-Gebiet in Erinnerungen zu schwelgen an die Erfinder und Protagonisten der West Coast Music.

Mit der gelungenen Mixtur aus Country-, Rock- und Folkmusik gehörten die 1971 gegründeten „Eagles“ beinahe ein Jahrzehnt zu den erfolgreichsten Bands der Vereinigten Staaten mit mehr als 150 Millionen verkauften Tonträgern, sechs Grammy- und fünf American-Music-Awards.

Seit neun Jahren treten die Igels in die breiten Fußstapfen ihrer musikalischen Vorbilder, zeigen in ihrem Logo nicht zufällig einen Adler mit ausgebreiteten Schwingen und – bescheidener – ein kleines Stacheltier unter dem bedrohlich gebogenen Schnabel des Königs der Lüfte.

Ausgerüstet mit Schlagzeug, Keyboard und zehn (!) Gitarren, die wechselnd zum Einsatz kamen, erwiesen sich die Igels an sechs Mikrofonen als Könige der Bühne, sei es beim einleitenden Country-Song „Take it easy“, sei es bei einem der schönsten Liebeslieder der Eagles, „Love will keep us alive“, oder dem auf Glenn Frey gemünzten Titel „Tequila Sunrise“, bei dem in Erinnerung an diesen Künstler im Publikum sogar Wunderkerzen abbrannten.

Mit grandiosen Gitarrenarrangements und präzisem mehrstimmigen Gesang, wobei André und Peter als Leadsänger besonders herausstachen, verzückten die Igels ihre Zuhörer und ließen sie im Rhythmus mitklatschen. Bei „Hotel California“, als Ohrwurm einer der erfolgreichsten Songs der Rockgeschichte überhaupt, hielt es niemanden mehr auf den Sitzen, und am Ende verwandelten sich die wenigen Quadratmeter vor der Bühne sogar in eine dicht gedrängte Tanzfläche. 

Nach einem – brutto – dreistündigen Konzert mit unvermeidlichen Zugaben verließen die allermeisten der begeisterten Fans Schloss Rothestein, wie sie es erreicht hatten: mit Shuttlebussen, die das Team der Tourist-Information um Astrid Goebel organisiert hatte.

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