Betreiberwechsel

Jetzt fährt Brundig den Stadtbus in Bad Sooden-Allendorf

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Ganz in weiß mit Schmetterling: Das Badestädter Erkennungszeichen für den Stadtbus, der blau-rote Schmetterling, ist auch auf dem neuen Stadtbus zu sehen. Unser Bild zeigt die Präsentation durch (von links) Horst Pipper (Nahverkehr Werra-Meißner), Fahrdienstleiter Harald Brill, Bürgermeister Frank Hix, Bus-Unternehmer Wolfgang Brundig und Rainer Langefeld vom Ordnungsamt.

Bad Sooden-Allendorf. Nur der Bus sieht ab Montag etwas anders aus und der Fahrer ist auch ein anderer - ansonsten bleibt für die Nutzer des Stadtbusses von Bad Sooden-Allendorf alles beim Alten.

Mit dem allgemeinen Fahrplanwechsel in Europa am Wochenende wechselte auch der Betreiber.

Das in Witzenhausen ansässige Busunternehmen Brundig übernimmt den Betrieb. Es erhielt den Zuschlag nach europaweiter Ausschreibung, nachdem der langjährige Betreiber, die EW Bus (Worbis) ihre Konzession zurückgegeben hat. Der Fahrplan für den Stadtbus allerdings bleibt ohne Veränderungen.

Der Verkehrsvertrag mit Brundig gilt zunächst für zwei Jahre, erläuterte Geschäftsführer Horst Pipper von der zuständigen Nahverkehr Werra-Meißner GmbH (NWM). Bis dahin soll die Zukunft des Stadtbusses überdacht werden, deutete Pipper mit Verweis auf die finanziellen Rahmenbedingungen an. Auch der Stadtbus Bad Sooden-Allendorf, der von den örtlichen Stadtwerken angeboten wird, sei wie in vielen Städten und Regionen auch nicht kostendeckend.

Rund 110 000 Euro müssen pro Jahr zugeschossen werden, NWM und Stadt übernehmen zu gleichen Teilen die ungedeckten Betriebskosten, damit dieses Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) - im besonderen Falle Bad Sooden-Allendorf auch für die Kurgäste - aufrecht erhalten wird.

Auch die sogenannte Berglinie (Linie 216), die die Stadtteile im östlichen Meißnervorland mit der Kernstadt verbindet, wird von Pipper und auch Bürgermeister Frank Hix als wichtige infrastrukturpolitische Einrichtung erachtet.

Die Fahrgastzahlen rechtfertigen laut Pipper das Angebot auch. Es bewege sich im „zufriedenstellenden Bereich“. Rund 30.000 Fahrgäste steigen jedes Jahr an einer der 50 Haltestellen ein beziehungsweise aus.

Das Stadtbus-Angebot wird zudem seit Jahren ergänzt durch das Anrufsammeltaxi, das auf Anforderung fährt.

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