Spende für Schulhofgestaltung

Jugendrat in Bad Sooden-Allendorf wurde gewählt

+
Sprachrohr der Jugendlichen in Bad Sooden-Allendorf: Leon Becker (vorn, von links), Devid Prozenko, Calvin Wallstein, Franz Kämmer, ferner Karina Keller (2. Reihe von links), Runa Eleonore Jatho, Mareike Ilkenhans und Elias Granzow bilden den neuen Jugendrat. Dahinter (stehend, von links) die scheidenden Beiratsmitglieder Sonja Ording, Sina Werner, Luisa Fricke und Tabea Schluckebier.

Bad Sooden-Allendorf. Sie wollen etwas bewegen, die Stadt für ihre Altersgruppe noch attraktiver gestalten und den Jugendlichen eine Stimme geben.

So und so ähnlich haben es acht junge Leute formuliert, die den neuen Jugendrat in Bad Sooden-Allendorf bilden und nun mit Elan an die Arbeit gehen. Die Neuwahl dieses Gremiums, das es erst seit einem Jahr gibt, stand am Mittwochabend im Mittelpunkt der zweiten Vollversammlung in den Räumen der Rhenanus-Schule.

Satzungsgemäß besteht der Jugendrat aus neun Mitgliedern, jeweils drei in den Altersgruppen der 12- bis 14-Jährigen, der 15- bis 17-Jährigen sowie der 18- und 19-Jährigen. Weil sich für die Gruppe der Ältesten kein Kandidat fand, was überwiegend mit Abitur-Stress begründet wurde, stockte die Versammlung die Gruppe der 15- bis 17-Jährigen auf fünf Mitglieder auf. Gewählt wurden im einzelnen: Runa Eleonore Jatho (12), Karina Keller (13), Devid Prozenko (14), ferner Leon Becker (15), Elias Granzow, Calvin Wallstein, Mareike Ilkenhans und Franz Kämmer (alle 16).

Im Beisein von Stadtverordnetenvorsteherin Silvia Börner, der stellvertretenden Leiterin der Rhenanus-Schule, Michaela Deutschmann-Wei8e, Schulsozialarbeiter Daniel Schindewolf und dem Leiter des Jugendzentrums, Norbert Wortmann, beschloss die Vollversammlung einstimmig, der Rhenanus-Schule aus den Mitteln des Jugendrates eine Spende in Höhe von 1000 Euro für die Gestaltung des tristen Gymnasial-Schulhofes zur Verfügung zu stellen.

Das wurde auch deshalb möglich, weil der scheidende Jugendrat äußerst sparsam gewirtschaftet und aus seinem Jahresbudget von 4000 Euro nur 25 Prozent ausgegeben hatte.

Den Neuwahlen vorausgegangen waren kurze Rechenschaftsberichte von Luisa Fricke und Tabea Schluckebier, die wie Daniel Schindewolf auf den großen Erfolg des Sponsorenlaufes der Schule verwiesen, mit dem die noch fehlenden Gelder für die Anschaffung eines „Soccer-Court“ genannten Kleinfußballfeldes eingespielt werden konnten.

Durch diese und andere Aktionen brachten die jungen Leute mehr als jene 17 400 Euro auf, die beizusteuern sie sich gegenüber dem Kreis verpflichtet hatten.

Stadtverordnetenvorsteherin Silvia Börner lobte die bisherige Arbeit des Jugendrates, der regelmäßig die Sitzung des Parlaments und sogar der Ausschüsse besucht habe. Es sei „toll, was der Jugendrat alles angeschoben hat“, ermunterte sie das Nachfolge-Gremium, weitere Impulse zu setzen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.