Acht Kilogramm Mehl wurden verarbeitet

Kindergartenkinder backten in Bad Sooden-Allendorf Martinsgänse

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Bleche voller Martinsgänse: Die Jungen und Mädchen des Kindergartens St. Crucis und die Erzieherinnen Andrea Abendroth und Diana Gundlach (rechts) halfen mit Bäcker Hans Meder bei der Herstellung des süßen Gebäcks.

Bad Sooden-Allendorf. Dass eine Martinsgans lecker schmecken kann, obwohl kein bisschen Fleisch dran ist, davon konnten sich am Montagabend die 80 Jungen und Mädchen des Kindergartens St. Crucis überzeugen.

In der Backstube von Hans Meder (58) hatten sie sich gestern Morgen aus acht Kilogramm Weizenmehl, 700 Gramm Hefe, Eigelb aus 15 Eiern, Zucker und anderen Zutaten ihre etwas anderen Martinsgänse backen lassen, die am Abend nach einer kurzen Andacht und einem Fackelumzug durch die Stadt am Martinsfeuer genüsslich verzehrt wurden.

„Wir wollten mal was Anderes machen“, sagten die Ideengeberinnen Andrea Abendroth und Diana Gundlach, beide Erzieherinnen. Und die Kinder sollten keineswegs nur zuschauen, wie das feine Gebäck zum Martinstag hergestellt wird, den – weil am Samstag geschlossen – der Kindergarten mit zweitägiger Verspätung feierte. So halfen die sechs Mädchen und fünf Jungs, die mit sechs Jahren allesamt im Vorschulalter sind, bei den Vorbereitungen fleißig mit.

Mit aus Pappe hergestellten Schablonen stachen sie die Gänschen aus dem rohen Teig, den Bäcker Meder und sein Kollege Günter Köpping aus Werleshausen auf dem Tisch ausgerollt hatten. Dass dabei auch schon mal Figuren herauskamen, die mit dem lebenden Federvieh eher etwas weniger Ähnlichkeit hatten, war halb so schlimm. Sieben große Bleche füllten am Ende die Teigwaren, die als fertiges Produkt nach zwanzig Minuten aus dem 170 Grad heißen Backofen wieder herausgenommen wurden. Seit Jahr und Tag beliefert die Bäckerei Meder nicht nur den evangelischen Kindergarten mit Martinsgebäck. Im katholischen Kindergarten freuten sich die Kinder diesmal über Doppelhörnchen in der Form eines Hufeisens. 

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