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Künstlermarkt in Weidenhausen ist zurück

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Die Weidenhäuserin Christina Etzrodt-Rempeters gestaltet einzigartige Mosaik-Bilder. Zu ihren Verkaufsschlagern zählen die Werra-Kiesel.
Die Weidenhäuserin Christina Etzrodt-Rempeters gestaltet einzigartige Mosaik-Bilder. Zu ihren Verkaufsschlagern zählen die Werra-Kiesel. © Anna Schellhase

Künstler- und Pflanzenmarkt auf dem Gut in Weidenhausen ist zurück und konnte sich vieler Besucher und neuer Stände erfreuen.

Weidenhausen – Jeden ersten Samstag im Mai zieht es die Freunde des Handwerks nach Weidenhausen auf den Pflanzen- und Künstlermarkt. Bereits zum zwölften Mal organisierte der Weidenhäuser Heimatverein den beliebten Markt, die vergangenen zwei Jahre musste er wegen der Pandemie allerdings ausfallen. „Umso schöner, dass es nun wieder stattfinden kann“, findet der erste Vorsitzende Matthias Seifert. „Wir haben schönes Wetter und gute Laune. Auf unserem Markt ist immer eine besondere Stimmung.“

Hobbybastler und Handwerker mit großem Angebot präsent

In der Tat tummeln sich um die Verkaufsstände eine Menge Menschen, die die verschiedenen Handwerksgegenstände bestaunen. Das Angebot ist groß: bunte Gemälde, Holzschnitzereien, gehäkelte Taschen, Söckchen, selbst gemachter Schmuck und auch Pflanzen und Setzlinge. Die Künstler, Hobbybastler und Handwerker der Region sind mit einem großen Angebot vertreten. Alle Arbeiten sind selbstverständlich mit Liebe gemacht, jedes Stück ist ein Unikat. Zum ersten Mal dabei ist dieses Jahr Martina Lenz aus Kirchhosbach mit ihren beiden Helfern Martin Lenz und Ailine Scharf. An ihrem Stand gibt es ganz viele gehäkelte Söckchen, Jacken und Täschchen in den verschiedensten Farben. Gerade findet dort eine Puppe ihr neuestes Kleidungsstück: einen hellblauen Mantel. Bei Rosi Ebel gibt es viele verschiedene Pflanzen und Setzlinge, die sie alle in ihrem eigenen Garten gezüchtet hat. „Ich züchte sehr gerne Pflanzen, vor allem auch für die Bienen und Insekten“, sagt die kundige Gärtnerin.

Wer ein besonderes Souvenir aus der Region sucht, kann bei Christina Etzrodt-Rempeters schnell fündig werden. Die Weidenhäuserin gestaltet einzigartige Mosaik-Bilder, und zu ihren Verkaufsschlagern zählen die „Werra-Kiesel“. Die Steine sammelt die Künstlerin an der Werra. Während auf der Vorderseite ein schönes Mosaikbild zu sehen ist, ist auf der Rückseite der natürliche Stein erhalten geblieben.

„Jeder, der möchte, kann hier seine Kunst verkaufen. Die Leute kommen immer gerne wieder und es werden auch jedes Jahr mehr Aussteller“, so Matthias Seifert. Der Hof des Gut Weidenhausen reiche dafür bald nicht mehr aus, weshalb der Heimatverein überlege, den Markt auf die anliegende Straße und den Anger auszuweiten. (Anna Schellhase)

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