Lohn für „Hartnäckigkeit“

Jetzt geht’s los: Fußball-Kleinfeld für die Rhenanus-Schule wird gebaut

Im Kreis von Unterstützern: Landrat Stefan Reuß (Mitte, links) und Dr. Rainer Wallmann zeigen anhand eines Posters, wie das Fußball-Kleinfeld am Ende aussehen wird. Ganz links: die amtierende Schulleiterin Michaela Deutschmann-Weise.
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Im Kreis von Unterstützern: Landrat Stefan Reuß (Mitte, links) und Dr. Rainer Wallmann zeigen anhand eines Posters, wie das Fußball-Kleinfeld am Ende aussehen wird. Ganz links: die amtierende Schulleiterin Michaela Deutschmann-Weise.

Bad Sooden-Allendorf – Gut’ Ding will Weile haben. Einmal mehr bestätigt hat sich diese Weisheit für die fußballbegeisterten Schüler der Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf.

Dreieinhalb Jahre nachdem sie erstmals ihre Fühler ausgestreckt hatten in Richtung Werra-Meißner-Kreis als Schulträger, erfolgte am frühen Dienstagabend auf dem Schulhof der erste Spatenstich für einen „Soccer-Court“, wie ein Fußball-Kleinfeld auf Neudeutsch genannt wird. Wenn alles planmäßig über die Bühne geht, soll schon im Oktober das runde Leder rollen.

Landrat Stefan Reuß, zugleich Schuldezernent, sieht damit „die Hartnäckigkeit“ der jungen Leute belohnt. Und dass jetzt endlich was passiere, sei „auch eine Frage der Glaubwürdigkeit“, dankte er neben der Schulleitung und dem Förderverein vielen anderen Unterstützern des Projekts.

Dessen Realisierung hatte der Kreis an die Bedingung geknüpft, dass die Schüler selbst Ideen entwickelten, um einen Teil der Investitionskosten in Höhe von 120 000 Euro zu finanzieren. Fast im Handumdrehen schafften sie es und fuhren durch Spenden und einen Sponsorenlauf die stattliche Summe von 17 400 Euro ein.

Über das „starke Engagement“ der jungen Leute freute sich auch Vize-Landrat Dr. Rainer Wallmann und gestand ein: „Früher hätte ich mir auch so einen Platz gewünscht“. Als amtierende Schulleiterin nahm auch Michaela Deutschmann-Weise den Baubeginn mit Genugtuung auf.

Weil auch Fußballspielen zu den sportlichen Schwerpunkten gehöre, stehe der Schule diese neue Errungenschaft „gut zu Gesicht“. Der 20 Mal 13 Meter große Soccer-Court wird mit Banden eingefasst und erhält einen Kunstrasen, auf dem Sand verteilt wird. Zunächst muss die Asphaltdecke eines Teils des Schulhofes aufgebrochen werden. Allein für den Unterbau des Kleinfeldes sind Kosten von 80 000 Euro veranschlagt. (Chris Cortis)

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