Riskante Autofahrt

Mann verliert Führerschein nach Überholmanöver

Polizeiauto mit Blaulicht und dem Schriftzug Polizei.
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Der Autofahrer musste seinen Führerschein abgeben. (Symbolbild)

Seinen Führerschein abgeben musste am Dienstag ein 30-jähriger Autofahrer aus Witzenhausen nach einem riskanten Überholmanöver bei Bad Sooden-Allendorf.

Wie die Polizei berichtet, wollte er um 15.03 Uhr auf der B 27 zwischen Werrabrücke und Pendlerparkplatz einen Lkw überholen. Als er mittig des Lasters war, sah er das entgegenkommende Auto eines 67-jährigen Bad Sooden-Allendorfers.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, fuhren der 30-Jährige nach rechts und gegen den Lkw-Aufbau, der 67-Jährige nach rechts auf die Bankette, so konnten alle aneinander vorbeifahren. Der 30-Jährige lenkte dann wieder nach rechts und touchierte die Stoßstange und den Einstieg vom Führerhaus des Lasters.

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs musste der 30-Jährige den Führerschein abgeben. Der Schaden wird mit rund 10 000 Euro angegeben.

Eine Gefährdung des Straßenverkehrs liegt laut Paragraf 315 c des Srafgesetzbuchs bei den sogenannten „7 Todsünden“ vor. Danach droht eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe, wenn ein Autofahrer 1. die Vorfahrt nicht beachtet 2. falsch überholt, also an unübersichtlichen Stellen oder so, dass der Gegenverkehr ausweichen muss 3. zu schnell an Fußgängerüberwege heranfährt 4. zu schnell an unübersichtlichen Stellen, Straßenkreuzungen oder Einmündungen fährt 5. an unübersichtlichen Stellen die rechte Fahrbahnseite nicht einhält, 6. auf Autobahnen wendet, rückwärts oder gegen die Fahrtrichtung fährt, 7. andere Verkehrsteilnehmer auf haltende oder liegengebliebene Fahrzeuge nicht angemessen hinweist und sich dabei grob verkehrswidrig und rücksichtslos verhält.

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