1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen
  4. Bad Sooden-Allendorf

Maximilian Göllner als Kantor an Allendorfs St.-Crucis-Kirche eingeführt

Erstellt:

Von: Christoph Cortis

Kommentare

Gruppenbild mit Kantor: Eingerahmt von den Crucis-Pfarrern Thoma Schanze (links) und Hubertus Spill gratulierten Maximilian Göller (Mitte) für den Förderverein an St. Crucis Gerhard Rademacher (von links), der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Christian Weidner, Erste Stadträtin Andrea Stöber, Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum und für den Förderkreis Kirchenmusik Dr. Oliver Apel.
Gruppenbild mit Kantor: Eingerahmt von den Crucis-Pfarrern Thoma Schanze (links) und Hubertus Spill gratulierten Maximilian Göller (Mitte) für den Förderverein an St. Crucis Gerhard Rademacher (von links), der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Christian Weidner, Erste Stadträtin Andrea Stöber, Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum und für den Förderkreis Kirchenmusik Dr. Oliver Apel. © Chris Cortis

Treue Kirchgänger kennen ihn längst. In der Nachfolge von Walter Brill spielt seit knapp vier Jahren Maximilian Göllner die Orgel und ist damit seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges im Jahr 1648 der 17. Organist an der St.-Crucis-Kirche in Allendorf. Höhere Weihen erhielt er am Sonntag. In einem feierlichen Gottesdienst wurde der 28-Jährige durch Pfarrer Hubertus Spill offiziell als Kantor in sein Amt eingeführt und ist damit der vierte hauptamtliche Kirchenmusiker im Kirchenkreis Werra-Meißner.

Bad Sooden-Allendorf – Vor zahlreichen Gläubigen und im Beisein von Allendorfs geschäftsführendem Pfarrer Thomas Schanze, dem Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum und Dekanin Ulrike Laakmann skizzierte Spill den Werdegang Göllners, der schon vor sechs Jahren dabei war, als die Anschaffung der „Queen an der Werra“ genannten neuen Orgel auf den Weg gebracht wurde.

Dabei hat Göllner zahlreiche Initiativen ergriffen, etwa mit regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen, wie „Audienz mit der Queen“ oder „Orgel um fünf“. Vor drei Jahren gründete er die Stadtkantorei mit aktuell 50 Sängerinnen und Sängern und erschuf das „Freiluftensemble“, als während der Corona-Pandemie Gottesdienste nur außerhalb der Kirche stattfinden konnten.

„Gemeinsam“, sagte Spill, direkt an Göllner gewandt, „haben wir an unterschiedlichen Stellen ganz oft die wunderbare Wirkung der Musik erlebt, weil die Menschen hinterher fröhlicher waren als vorher.“ Das soll und werde auch in Zukunft so sein. Grüße und Glückwünsche auch im Namen von Bürgermeister Frank Hix überbrachte Erste Stadträtin Andrea Stöber. Sie sei sehr froh, dass die Entscheidungsträger an St. Crucis „einen sehr guten Job gemacht haben“. Mit der Kantorenstelle eröffne sich für Kirche und Gemeinde eine gute Zukunft, „ein Glücksfall für unsere Stadt“. Glück und Gottes Segen wünschte dem Kantor auch die Vorsitzende des Kirchenvorstandes an St. Marien, Ulrike Grunewald.

In seinen Dankesworten sprach Göllner von einem „sehr emotionalen Tag“ und einer „tollen Entwicklung“, welche die Kirchengemeinde genommen habe. Zur Freude aller präsentierte er außerdem seinen erstgeborenen und fünf Monate jungen Sohn Elias, den ihm seine Frau Elena geschenkt hatte, nachdem beide im Juli 2019 geheiratet hatten.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Stadtkantorei, dem Kammerchor und Valentin Hammerl (27), Trompeter am Staatstheater in Kassel.  (zcc)

Auch interessant

Kommentare