Nach Granaten-Fund: Suche nach Munition beginnt schon nächste Woche

Fundstelle: Am Diebesturm in Allendorf wurde im Dezember eine Granate gefunden. Foto: sff

Bad Sooden-Allendorf. Wahrscheinlich schon in der nächsten Woche soll das Areal des ehemaligen Löschteichs am Diebesturm in Allendorf nach möglichem weiterem Munitionsschrott aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht werden.

Das erklärte Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix (CDU) am Donnerstag in einer Reaktion über den HNA-Bericht über den Fund einer alten Granate Anfang Dezember auf dem Gelände an der Waldisstraße.

„Sicherheit hat immer oberste Priorität“, sagte Hix. Die Suche nach weiterer alter Munition dürfe nicht am Geld scheitern. Nachdem die Angebote schon eingeholt waren, wurde gestern von der Stadt eine auf Kampfmittelräumung spezialisierte Firma beauftragt.

Am Geld dürfe die Sondierung der ehemaligen Teichanlage am Diebesturm nicht scheitern, sagt Bad Sooden-Allendorfs Bürgermeister Frank Hix. Die Finanzierung der Suche nach möglichem weiterem Munitionsschrott in dem Gebiet konnte jetzt offensichtlich auch schnell geklärt werden. Der Einsatz eines Kampfmittelräumdienst sei keine Frage des Schutzschirmes und falle auch nicht unter die Haushaltssperre, teilt Hix jetzt mit.

Nach der Untersuchung des Geländes können auch die Arbeiten für das Anlegen eines Matschspielplatzes am Diebesturm fortgesetzt werden. Dafür muss eine Wasserzuleitung gelegt werden.

Ergänzend teilte Hix mit, dass mit dem Umrüsten des Spielbereichs die Zusage erfüllt werde, im Gegenzug zum Abbau von Spielplätzen die verbliebenen attraktiver zu machen. Von zwölf Spielplätzen in der Kernstadt wurden mittlerweile vier abgebaut. In den Stadtteilen verschwanden zwei Spielplätze, jeweils einer blieb dort erhalten. (sff)

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