Neuer Asphalt auf 1000 Metern

Landstraße zwischen Orferode und Bad Sooden-Allendorf wird saniert

Wird ab Oktober saniert: das Teilstück der Landesstraße 3422 zwischen Orferode und Bad Sooden-Allendorf. Die Maßnahme hat auch Konsequenzen für den Linienbus-Verkehr, der umgeleitet werden muss.
+
Wird ab Oktober saniert: das Teilstück der Landesstraße 3422 zwischen Orferode und Bad Sooden-Allendorf. Die Maßnahme hat auch Konsequenzen für den Linienbus-Verkehr, der umgeleitet werden muss.

Verkehrsteilnehmer, die auf kürzestem Weg von Bad Sooden-Allendorf nach Orferode kommen wollen, werden in Kürze für mehrere Wochen eine Umleitung in Kauf nehmen müssen.

Orferode – Grund ist die bevorstehende Sanierung eines rund 1000 Meter langen Teilstücks der Landesstraße zwischen dem Großen Hain in Sooden und dem Ortseingang des Stadtteils, kündigte Ortsvorsteherin Birgit Ernst in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates an.

Wie Jana Gutsche von Hessen Mobil in Eschwege auf Anfrage ergänzte, würden ab Oktober die welligen und mehrfach geflickten Asphaltschichten der L 3422 im Hocheinbau erneuert. In Fahrtrichtung Bad Sooden-Allendorf werde die Bankette linksseitig mit Verbundplatten befestigt. Auf der anderen Seite geschehe dies zur Abgrenzung der Ackerflächen mittels eines Flachbordsteins und dazu gehöriger Entwässerung. Abgeschlossen sein sollen die Arbeiten voraussichtlich Mitte Dezember. Die Kosten von rund 450.000 Euro trage das Land Hessen.

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und der Mitarbeiter auf der Baustelle werde die Straße für die gesamte Dauer der Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Das habe natürlich auch Konsequenzen für den Öffentlichen Personennahverkehr. Für ihn werde eine provisorische Wendeschleife eingerichtet.

Die Busse könnten dann ihren Weg über Frankershausen beziehungsweise Hitzerode nehmen. Aus dem Publikum kam die Anregung, den Feldweg zwischen Orferode und dem Nachbarort Kammerbach zeitweise für den Anliegerverkehr zu öffnen. Ob so verfahren wird, stand zunächst nicht fest.

Ziegel und Hundekot sorgen für Ärger

In der Sitzung des Ortsbeirates wurde Kritik an privaten Hauseigentümern laut – wegen heruntergefallener oder loser Schindeln und Ziegel. Es bestehe Handlungsbedarf. Anderenfalls werde das Ordnungsamt eingeschaltet.

Übel aufgestoßen ist Bürgern außerdem, dass der Sportplatz regelmäßig als Hundetreff benutzt werde, berichtet Ernst. Hinterlassenschaften der Vierbeiner würden nicht immer beseitigt. Dies treffe auch für angrenzende Wege zu. In Erwägung gezogen wurde deshalb eine Beschilderung mit dem Hinweis, dass der Sport- eben kein Hundespielplatz ist.  (zcc)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.