Koalition Bad Sooden-Allendorf

Neues Dreier-Bündnis hat eine Menge vor

Die Koalition hat sich für die Zukunft von Bad Sooden-Allendorf so einiges vorgenommen.
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Die Koalition hat sich für die Zukunft von Bad Sooden-Allendorf so einiges vorgenommen.

Viel vorgenommen für die nächsten fünf Jahre hat sich in der Badestadt die Große Koalition (GroKo) aus SPD, Grünen und FWG.

„Wir übernehmen Verantwortung auch durch die Stärkung der städtischen Verwaltung und Betriebe, um die innovative Ausrichtung und somit die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt zu fördern“, skizzierte im Namen des Bündnisses Erste Stadträtin Andrea Stöber die fünf Schwerpunkte des Programms.

Als wichtiges Thema nannte die 55-jährige Bankkauffrau und Unternehmerin das Standortmarketing als Wirtschaftsfaktor und Aushängeschild. Darunter listete sie die Förderung von Tourismus und Freizeitangeboten auf, ferner den Ausbau des Gesundheits-, Bildungs- und Klinikstandorts, eine flächendeckende Digitalisierung, die Stärkung heimischer Unternehmen sowie die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen zur Ansiedlung von Betrieben.

Ziel sei des Weiteren – räumlich und baulich – die Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzeptes unter dem Aspekt der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und der Stärkung der regionalen und sozialen Infrastruktur. Zu dieser Kategorie gehöre auch die Förderung von Ehrenamt und der örtlichen Vereine.

Darüber hinaus müsse im Sinne einer generationengerechten Finanzwirtschaft Transparenz in der öffentlichen Diskussion hergestellt werden, sieht das Bündnis offenbar Defizite.

Umweltpolitisch hat die Koalition laut Stöber das ambitionierte Ziel, die Stadt bis zum Jahr 2035 „klimaneutral“ zu machen. Dazu solle ein entsprechendes Klimaschutzkonzept entwickelt werden. Entschieden abgelehnt werde aktuell die geplante Mega-Stromtrasse SuedLink durch den Werra-Meißner-Kreis.

Nicht zuletzt müsse die Stadt als Integrations- und Inklusionsstandort weiter entwickelt werden.

Stöber sagte, die inhaltlichen Übereinstimmungen seien die Grundlage des Koalitionsvertrages, an dem sich alle drei Parteien orientierten. Ihre Zusammenarbeit bereits in der abgelaufenen Legislaturperiode werde fortgesetzt und basiere auf einer „vertrauensvollen Kooperation auf Augenhöhe“.

(Chris Cortis)

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