Neue Unterkunft in Sooden?

Unternehmen liebäugelt mit Hotel Ansiedlung an Bad Sooden-Allendorfer Therme

Hier soll’s hin: Ein Teil der Grünfläche im Dreieck zwischen Geriatriezentrum Rhenanus, Kurmittelhaus und Werratal-Therme, auf der ein neues Hotel im Kurzentrum von Sooden entstehen könnte.
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Hier soll’s hin: Ein Teil der Grünfläche im Dreieck zwischen Geriatriezentrum Rhenanus, Kurmittelhaus und Werratal-Therme, auf der ein neues Hotel im Kurzentrum von Sooden entstehen könnte.

Bei der Bad Sooden-Allendorfer Therme soll ein Hotel entstehen.

Bad Sooden-Allendorf – Ungeachtet der Frage, wie es mit dem Kurparkhotel in Sooden weiter geht, das seit gut zwei Jahren wegen unterschiedlicher Interessen für Urlauber und Tagesgäste ein Totalausfall ist, könnte im Herzen der Kurstadt ein neues Hotel entstehen.

Das Haus der gehobenen Mittelklasse soll in unmittelbarer Nähe zur Werratal-Therme angesiedelt und nach der Errichtung durch einen Privatinvestor an einen professionellen Betreiber verpachtet werden, so die Vorstellungen eines Berliner Unternehmens. Dabei handelt es sich um die Bühnenbild Hotel-Holding GmbH, mit deren Plänen sich jetzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner, der Hotel- und Gaststättenverband und die örtliche Kur- und Tourismusanstalt wohlwollend auseinandersetzten, wie dessen Verwaltungsratsvorsitzender, Bürgermeister Frank Hix, in der Sitzung des Finanzschusses bekannt gab.

Nach seinen Angaben – Hix: „Wir brauchen ein Hotel mit hundert Betten“ – hat der Magistrat beschlossen, das Projekt weiter zu verfolgen.

Das tat einstimmig auch der Parlamentsausschuss mit einer entsprechenden Empfehlung an die Stadtverordneten, die Freitagabend darüber beraten haben. So soll zunächst der Bauausschuss eingeschaltet werden, um baurechtliche und andere Fragen zu klären, ehe federführend wieder der Finanzausschuss gefragt ist.

Für eine Ansiedlung der Touristenherberge auf einer städtischen, knapp 2700 Quadratmeter großen Freifläche zwischen dem Geriatriezentrum Rhenanus, dem Kurmittelhaus und der Therme wäre eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Dieses Areal, auf dem einst das Kinderkurheim Sonnenheim stand, ist aktuell nämlich als ein „Sondergebiet Reha-Klinik/Pflege“ ausgewiesen.

Die entscheidende Frage formulierte Bauamtschef Helmut Franke so: „Wollen wir die Grünfläche aufgeben für ein Hotel?“

In die konkrete Planung könne ein Investor nämlich erst gehen mit dem Wissen, dass ein Hotel an dieser Stelle auch gewünscht werde. Weitere Fragen bedürfen ebenfalls noch der Klärung, etwa die der Parkplätze, oder ob die leer stehenden Räume des angrenzenden Kurmittelhauses in die Hotel-Planung einbezogen werden. Auch über den Preis für den Ankauf der benötigten Flächen ist laut Hix noch nicht gesprochen worden.

Nur eines steht für ihn fest: Für die Stadt sollen keinerlei Kosten entstehen. (zcc)

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