Baukosten von einer halben Million Euro

Neues Info-Gebäude für Touristen am Grenzmuseum Schifflersgrund

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Bad Sooden-Allendorf. Am Grenzmuseum Sickenberg entsteht bis 2018 das Eichsfeldcenter.

An der Nahtstelle der Naturparke Meißner-Kaufunger Wald und Eichsfeld-Hainich-Werratal am Eingang zum Grenzmuseum Schifflersgrund oberhalb von Bad Sooden-Allendorf entsteht das „Eichsfeldcenter“. Auch soll das Eichsfeldcenter eine Wegmarke sein für Wanderer und Radwanderer sowie Besucher des Grünen Bandes entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Es ist gedacht als ein regionales Informations- und Dokumentationszentrum, um die Zusammenarbeit der Touristiker in der Region zu verbessern. Der Bau geht einher mit dem Neuordnen des Grenzmuseums, erläutert Stefan Heuckeroth-Hartmann, der stellvertretende Vorsitzende des Museums-Trägervereins Arbeitskreis Grenzinformation.

Die Rede ist von einem „touristischen Kristallisationspunkt“ angesichts von schon heute bis zu 50 000 Besuchern im Grenzmuseum jährlich.

Für die Baukosten von fast einer halben Million Euro erhält der Arbeitskreis Unterstützung von der EU. Mit bis zu 50 Prozent müsse man sich aber selbst beteiligen, sagt Heuckeroth-Hartmann, der von Haus aus Architekt ist und das Center entworfen hat. Deshalb werde der Bau mit rund 300 Quadratmetern Nutzfläche erst 2018 bezugsfertig.

Das Erdgeschoss des schlichten Funktionsgebäudes steht im Rohbau bereit. Sollte demnächst ein Zuschuss für einen weiteren Bauabschnitt bewilligt werden, soll in diesen Jahr noch das Dachgeschoss aufgesetzt werden.

Das Eichsfeldcenter wird den Eingang samt Kasse zum Grenzmuseum bilden. Ein großer Bereich ist für wechselnde Aktionen sowie einen kleinen Shop mit Info-Ständern und Getränkeautomaten gedacht. Die Toilettenanlage soll für eine Busladung Menschen ausgelegt sein. Außerdem hat Heuckeroth-Hartmann, Büro-, Verwaltungs- und Seminarräume in dem Gebäude vorgesehen.

Warum man das Eichsfeldcenter auch "Werraneum im Kleinen" nennen könnte und mehr Informationen zum Thema erhalten Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA.

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