Viel Programm zum Pfingstfest

Noch mehr Lichterglanz beim Brunnenfest in Sooden

Die guten Seelen der Beleuchtung: Die Frauengruppe des Brunnenfestausschusses (hier auf einem Foto aus dem Archiv des Pressewartes Michael Ruess) sorgt Jahr für Jahr zusammen mit jugendlichen Helfern für die Illumination im Kurpark am Pfingstsonntagabend.

Bad Sooden-Allendorf. Die rot-weißen Wimpelketten hängen schon überall in Sooden, die Turmkuppel der über der Altstadt thronenden Marienkirche ist auch in den Soodener Farben geschmückt.

Das sind untrügliche Anzeichen dafür, dass das traditionsreiche Brunnenfest zu Pfingsten in der Badestadt bevorsteht. Und im Kunsthaus, dem Domizil des 30-köpfigen Brunnenfestausschusses nahe dem Gradierwerk, reihen sich gut zwei Dutzend Waschkörbe auf den Tischen aneinander, alle vollgepackt mit Lampions, Erdbechern, Teelichtern und anderem Zubehör, das für die großflächige Illumination der Grünflächen im Kurpark am Sonntagabend erforderlich ist.

Diesmal wollen sich die rund 15 Frauen, die mit 15 bis 25 jugendlichen Helfern ab 21 Uhr für Lichterglanz sorgen, besonders ins Zeug legen. Allein über 10.000 Teelichter sollen unter dem Geläut der Marienkirche angezündet werden. Diesmal wolle man sich noch mehr Mühe geben und die romantische Beleuchtung noch bunter gestalten, weil die Illumination im vorigen Jahr wegen des starken Windes und der Regenvorhersage ausfallen musste, verspricht Ausschussvorsitzender Theodor Horchelhahn. Auch das Feuerwerk, das nach 22 Uhr gezündet wird, soll deshalb eine Überraschung beinhalten.

Einen Appell schließt Horchelhahn gleich an: Jeder Besucher möge doch eine Festplakette kaufen – für gerade einmal vier Euro. Schon in seiner Vorbereitung, begründet er die Bitte, koste das Brunnenfest trotz viel ehrenamtlicher Arbeit viel Geld. Und insbesondere für das Open-Air-Konzert am Schwanenteich am Freitagabend – diesmal mit einer neuen Band – könne auch kein Extra-Eintritt erhoben werden. Die Musikgruppe müsse trotzdem bezahlt werden, ebenso wie die Kapellen an den drei Haupt-Festtagen, ergänzt sein Stellvertreter Michael Ruess.

Nicht nur beim Lichterglanz sind die Organisatoren stets der Gunst des Wetters unterworfen. Das gilt auch für den Ort des Festaktes am Montagvormittag nach dem Festgottesdienst mit Salzpredigt. Fand er früher im Kultur- und Kongresszentrums statt, dann war der Saal bei schönem Wetter schnell wieder leer – während er bei Regen willkommen war.

Mittlerweile – wegen nach den Worten Horchelhahns „unerträglich hoher Gebühren“ für das Kulturzentrum – hatte der Festausschuss die Festansprache des Bürgermeisters und den Salzgruß des Männerchores schon ins Freie an die Konzertmuschel verlegt.

Die Bewirtung war weiterhin dem „Ekkos Hotel“ (ehemals Kurparkhotel) belassen worden. Doch nach einer Bewirtung im vorigen Jahr, „die man nicht akzeptieren kann“, sollte ein Plan B entwickelt werden, kündigte Horchelhahn an. Doch der Betreiberwechsel zum Jahresbeginn (jetzt „Hotel Lindner“) hat, wie Ruess es formuliert, „positive Früchte getragen“. So findet der Festakt wieder an der Konzertmuschel statt.

Das Programm im Überblick finden Sie in unserer gedruckten Donnerstag-Ausgabe.

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