Partnerstädte Bad Sooden-Allendorf und Krynica-Zdrój pflanzen Partnerschaftsbaum

Ein Baum für die Partnerschaft: Die Freundeskreis-Vorsitzenden Karolina Hix und Izabela Micek (von links, beobachtet von Kleinpolens Vizemarschall Stanislaw Sorys und Bürgermeister Frank Hix) beim Setzen des Amberbaums im umbenannten „Krynica-Zdrój-Park“. Foto: Schröter

Bad Sooden-Allendorf. Fünf Jahre ist es her, dass die Städte Bad Sooden-Allendorf und Krynica-Zdrój eine Partnerschaft eingegangen sind. Dieses Jubiläum wird nun mit dem fünftägigen Besuch einer 30-köpfigen polnischen Delegation in der Badestadt gefeiert.

Den Höhepunkt des bis Mittwoch dauernden Besuchs, in dessen Rahmen unter anderem ein abendlicher Festakt und eine gemeinsame Fahrt nach Kassel mit Besuch des Herkules stehen, bildete am Samstag ein offizieller Akt am Soodener Schwanenteich. „Es ist etwas Wunderbares, was wir heute gemeinsam feiern dürfen“, betonte dabei Bürgermeister Frank Hix. In fünf Jahren Partnerschaft sei viel passiert. „Wir haben uns oft getroffen, es gab zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen und es sind vor allem viele tiefe, private Freundschaften entstanden.“ Genau diese Freundschaften seien ein Grundpfeiler der Völkerverständigung. „Deshalb ist es auch wichtig und richtig, hier und heute die fünf Jahre gemeinsam zu feiern.“

Um die Städtepartnerschaft noch weiter zu vertiefen, hatten sich die Gastgeber für den offiziellen Akt einiges einfallen lassen. Neben der Unterzeichnung einer Partnerschaftsurkunde durch die beiden Freundeskreis-Vorsitzenden Karolina Hix und Izabela Micek und der Umbenennung des Parks in „Krynica-Zdrój-Park“ wurde auch ein Partnerschaftsbaum gepflanzt. „Wir haben uns für einen Amberbaum entschieden, weil dieser sehr bunt ist“, sagte Karolina Hix. Dass sei deshalb so passend, weil sowohl innerhalb des Partnerschaftsvereins als auch innerhalb der Städtepartnerschaft die Menschen ebenfalls unterschiedlich sind und dennoch so gut zusammenpassen.

Auch die Aufschrift auf der Holztafel neben dem neu gepflanzten Baum treffe den Nagel auf den Kopf. „Freundschaft ist eine langsam wachsende Pflanze“ steht dort geschrieben. „Und besser kann man unsere Partnerschaft kaum umschreiben“, so Karolina Hix, deren Dank an die zahlreichen Sponsoren ging, „ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre“.

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